Schätze der Kamigata

Japanische Farbholzschnitte aus Osaka 1780-1880

Hendrick Lühl




Bilder – unbändig, magisch und doch so zart

Die Farbholzschnitte der Kamigata, der Region um Kyoto, der alten Kaiserstadt, und Osaka sind kostbare und in der übrigen Welt kaum bekannte Werke japanischen Kunstschaffens. Wie alle Druckgrafiken sind sie fragil und werden nur selten und länger ausgestellt.

Erstmalig in Europa gezeigt, gewähren 584 Farbholzschnitte Einblicke in Alltagsszenen, zeigen Bilder von Landschaften, Flora und Fauna, porträtieren Helden, Sumo und führen mit besonderer Intensität in die Welt des Theaters ein – genauer in das Geschehen auf der Bühne des berühmten Kabuki-Theaters, das zum von der UNESCO anerkannten, immateriellen Weltkulturerbe gehört. Ein bildgewaltiges Szenario um Stücke, Autoren, Garderobe, Aufführungsorte und v. a. die Schauspieler – auch mal ganz privat – eröffnet sich dem Leser des Kataloges.

Eine Einführung zu Material und Entstehung japanischer Farbholzschnitte der Kamigata, zu den Künstlern, deren Stil und Arbeitsweise rundet die Begegnung mit diesen Kostbarkeiten ostasiatischer Kunst ab. Ein Buch, das durch den Zauber seiner Bilder eine dauerhafte Wirkung auf den Leser hat.


Das Museum und die Ausstellung:
Das Musée national d’histoire et d’art in Luxemburg beherbergt in seiner Dauerausstellung Objekte von der Prähistorie, über die gallo-römische Zeit und das Mittelalter. Die Kunst ist von der Antike bis zur klassischen Modern und zeitgenössischen Kunst durch beeindruckende Werke repräsentiert.
Die Ausstellung „Schätze der Kamigata“ fügt sich in eine Reihe großer Ausstellungen zur graphischen Kunst des Hauses ein. Sie wurde vom 16.11.2012 bis 17.03.2013 gezeigt. Mehr unter www.mnha.public.lu


Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Pressestimmen

"Zur Freude am Sehen kommt das Futter für den Kopf hinzu – genau so wünscht man sich eine grundlegende Publikation über ein seltenes Kunstgenre." Till Weber

"Ein bildgewaltiges Szenario um Stücke, Autoren, Garderobe, Aufführungsorte und Schauspieler – auch mal ganz privat – eröffnet sich dem Leser des Kataloges […]" Dresdener Neueste Nachrichten