Holzobjekte und Holzhandwerk im römischen Köln

Archäologie Nord-Süd Stadtbahn Köln

Römisch-Germanisches Museum Köln, Marcus Trier (Hrsg.)/Ursula Tegtmeier (Autorin)




Römische Objekte aus Holz aus Köln

Gegenstand dieser Arbeit sind fast 3.000 Holzfunde aus römischer Zeit, die bei den Ausgrabungen im Zuge des Baus der Nord-Süd Stadtbahn in Köln zutage kamen. Sie wurden dort Ende des 1. und Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. entsorgt und haben sich in den aus Schutt und Müll zusammengesetzten, kompakten und feuchten Abfallschichten erhalten. Diese Holzfunde – meist nur fragmentarisch, selten vollständig überliefert – decken ein weites Nutzungsfeld ab, wobei Schreibtafeln und Fassspunde das Spektrum mit großen Stückzahlen beherrschen. Aufschlussreich sind zudem Stücke, die auf eine lokale Herstellung im römischen Köln verweisen und konkrete Einblicke in die Produktionsabläufe einiger Handwerker geben sowie welche Art von Hölzern verwendet wurde.


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Über den Autor

Ursula Tegtmeier ist Archäologin. Sie studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Völkerkunde, Geologie und Botanik an der Universität zu Köln und ist Mitarbeiterin im Labor für Archäobotanik am Kölner Institut für Ur- und Frühgeschichte. Ihr Forschungsgegenstand sind verkohlte und unverkohlte Hölzer und Holzobjekte aus allen archäologischen Epochen.

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