Mittelrhein

Malerische Reise vom Mäuseturm bis zum Rolandsbogen

Andreas Bruchhäuser




Natur ist Poesie

Der Mittelrhein: Sagenumwoben, viel besungen, millionenfach fotografiert. Nichts kann die Faszination dieses atemberaubenden Flusstals erschüttern. Jede Generation entdeckt den Mittelrhein auf ihre ganz spezifische Art und Weise und macht diesen Fluss so zum ewigen Mythos.

Der Maler Andreas Bruchhäuser ist diesem Mythos seit Jahrzehnten auf der Spur und hält die verschiedenen Stimmungen des Lichtes und der wechselnden Jahres- und Tageszeiten in seinen Kunstwerken fest. Getreu seiner Idee folgend: „Natur ist Poesie und nur der Poet kann sie erkennen“ überträgt er die Atmosphäre in seine Malerei. Der Blick des Künstlers auf diese Landschaft ist kein romantisierender, verklärter Blick in die Vergangenheit, sondern auf die Poesie der Gegenwart gerichtet – konzentriert und nüchtern. „Über das Sichtbare erfahren wir das Geheimnis des Unsichtbaren“, so lautet Andreas Bruchhäusers künstlerisches Credo. Seine malerischen Darstellungen des Mittelrheintals sind Ausdruck einer sachlichen Romantik.

Ergänzt durch kunsthistorische Texte, Gedichte und humorvolle Essays sind 228 Pastellwerke seines Oeuvres in diesem Bildband zusammengestellt, der dem Leser einen bemerkenswerten Einblick in die Landschaft und den Mythos ermöglicht. Dynamisch werden bekannte Volkserzählungen dargestellt – so z. B. auch die Legende der singenden, männerbetörenden Loreley, des verliebten Roland vom Rolandseck oder des Deutschen Ecks. Das romantische Motiv der Texte und die malerische Welt der Kunstwerke verbinden traditionelle Legenden mit dem Tatsächlichen der Rheinlandschaft.


Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Der Künstler Andreas Bruchhäuser studierte in den 1980er Jahren Kunst an der Städelschule in Frankfurt a. M. und der Kunstakademie Düsseldorf. Seit drei Jahrzehnten lebt Bruchhäuser in Koblenz, malt seine Bilder im Freien vor Ort und erlebt immer wieder aufs Neue die faszinierende und weltbekannte Landschaft des Mittelrheintals. Vorder- und Hintergrund verbindet er in einem einzigen malerischen Akt und wahrt gleichzeitig das Nachvollziehbare. Seine Landschaften, meist in Pastell ausgeführt, lassen das Vertraute wie Zauberwelten erscheinen.

Leseprobe

Pressestimmen

Die Darstellungen des Künstlers seien „eine handwerkliche Virtuosität“ von „große[m], manchmal überwältigende[m] Effekt“ bemerkenswert sei, so auch die „untilgbare Frische der Bilder“. Unser „opulenter Bildband“ sei darüber hinaus „mit exzellenten Reproduktionen“ bestückt. (Jens Frederiksen in der Allgemeinen Zeitung vom 9. März 2017)