Made in Oceania (vergriffen)

Made in Oceania

Tapa – Kunst und Lebenswelten | Tapa – Art and Social Landscapes

Peter Mesenhöller und Oliver Lueb (Hrsg./eds.)

James Cook, die Meuterer der „Bounty“ und 15 Millionen Menschen in Ozeanien

Sie alle verbindet ein einzigartiger Stoff, hergestellt aus Baumrinde. Ob als Kleidungsstück in Hawai’i, als Ritualmaske in Neuguinea oder Raumteiler in Fiji, ob als wichtige Gabe bei Hochzeiten in Samoa oder gar als ‘roter Teppich’ bei Krönungszeremonien in Tonga – Tapa ist in Ozeanien allgegenwärtig.

Der vorliegende Begleitband zur gleichnamigen Sonderausstellung vereint erstmals Beiträge führender Fachwissenschaftler aus den USA, Australien, Neuseeland und Europa zu den vielfältigen sozialen und kulturellen Bedeutungen von Rindenbaststoffen in Melanesien und Polynesien. Dabei wird der Bogen von den ‘Souvenirs’ der großen Entdeckungsreisen des ausgehenden 18. Jahrhunderts bis hin zur Herstellung und Nutzung von Tapa als Ausdruck neuer Identitäten im 21. Jahrhundert gespannt.

Besonderes Augenmerk gilt der Rolle von Tapa-Motiven in der zeitgenössischen Kunst Ozeaniens, die im andauernden Prozess der Nationenbildung entscheidende Impulse auch für die Diskussion über eine globale Bedeutung künstlerischer Ausdrucksweisen in Migration und Diaspora bieten.


Das Museum und die Ausstellung:
Das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum ist mit seinen rund 65.000 Objekten, seinen 100.000 historischen Fotografien und seiner 40.000 Bände umfassenden Fachbibliothek eines der bedeutendsten Völkerkundemuseen in Deutschland. Mit seinen Ausstellungen möchte es Interesse und Verständnis für außereuropäische Kulturen wecken.
Das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zeigt vom 12. Oktober 2013 bis 27. April 2014 die Sonderausstellung „Made in Oceania. Tapa – Kunst und Lebenswelten“. Mehr unter www.museenkoeln.de/rautenstrauch-joest-museum


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Leseprobe

Pressestimmen

"Der Band vereint erstmals Beiträge führender Fachwissenschaftler zu den vielfältigen sozialen und kulturellen Bedeutungen von Rindenbaststoffen in Melanesien und Polynesien. Dabei wird der Bogen von den 'Souvenirs der großen Entdeckungsreisen' bis hin zur Herstellung und Nutzung von Tapa als Ausdruck neuer Identitäten gespannt." Gaggenauer Woche