Frühe MAIN Geschichte

Archäologie am Fluss

Herausgegeben von Margarete Klein-Pfeuffer und Markus Mergenthaler im Auftrag des Knauf-Museums Iphofen




Der Main als Lebensader

Er war der Verkehrsweg, der neue Menschen und Technologien ins Land brachte. An seinen Ufern finden sich grobe Werkzeuge aus der frühen Menschheitsgeschichte ebenso wie fein zugerichtete Silexgeräte aus der mittleren Steinzeit. Die ersten Ackerbauern ließen sich auf den fruchtbaren Lössböden in der Nähe des Mains nieder. Auch das Wissen über die Herstellung von Metall verbreitete sich zuerst über den Main, nur über den Wasserweg war es möglich, die nötigen Rohstoffe zur Herstellung von Bronze herbeizuschaffen. Gleichzeitig war der Main auch ein heiliges Gewässer, wo man Opfer für die Götter niederlegte.
Der Begleitband zur Sonderausstellung „Frühe MAIN Geschichte – Archäologie am Fluss“ ist eine wissenschaftliche Zusammenstellung von archäologischen Objekten und Fundplätzen entlang des Maines von der frühesten Menschheitsgeschichte bis zum Frühen Mittelalter.


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Über den Autor

Das Knauf-Museum bietet in seiner Dauerausstellung die einmalige Möglichkeit, Meisterwerke des alten Ägypten, Mesopotamiens und Persiens, weltberühmte Spitzenwerke griechischer und römischer Kunst oder auch des alten Indien in meisterlichen Abformungen zu sehen. Vom 31. Juli bis zum 3. November 2017 wird hier die Ausstellung „Frühe MAIN Geschichte“ gezeigt.

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