Helden am Himmel

Astralmythen und Sternbilder des Altertums

Ernst Künzl




Himmelsstürmer in den Sternen

In der Nacht zum Himmel hochschauen: Dort führen uns die Griechen des Altertums immer noch eine Schar von Helden und Taten aus der Urzeit des Kosmos vor. Der Himmel ist voller Namen aus griechischen Mythen. Alle Versuche die antiken Namen der Sternbilder durch eine christliche Benennung zu ersetzen, sind gescheitert. Das zentrale Motiv der Helden am Himmel ist und bleibt der Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte der Griechen.


Unsere Sternbilder sind nach Menschen, Fabelwesen und Ungeheuern aus jener Zeit benannt, als die Olympischen Götter die Welt ordneten. Die Götter selbst stehen als Planeten an Himmel: von Jupiter zu Mars, von Venus zu Merkur. Die Helden am Himmel gehören zu einer Heroenschar mit den Halbgöttern Herakles und Perseus an der Spitze, denen die Götter auftragen, die Welt von den Ungeheuern der Urzeit zu reinigen. Da die Erde für die Menschen bewohnbar werden sollte, tötete Herakles die Kinder des Feuergiganten Typhon: die Hydra, den Löwen sowie die Riesenschlange und Perseus rettete Andromeda vor dem gigantischen Seeungeheuer. Helden, Ungeheuer und Gerettete – sie alle sind am Himmel zu finden.

Die Fantasie von Astronomen und Dichtern überschüttete den Sternenhimmel mit Namen aus dem Mythos wie auch mit einigen gelehrten Vorschlägen. Den Krieg um Troja hat man allerdings als wirkliche Geschichte verstanden und seine Helden deshalb nicht unter die Sterne versetzt.

Ernst Künzl deutet ebenso unterhaltsam wie überzeugend die Sternbilder und erklärt, warum ihre antiken Namen in ihrer lateinischen Form die Jahrhunderte überdauert haben und welche Rolle griechische Dichter und Schriftsteller bei der Entstehung der Sternbildnamen spielten.


Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Ernst Künzl, Archäologe und Sachbuchautor, hat über 300 Publikationen - davon über 40 Monographien - zu den Bereichen antike Kulturgeschichte, Ikonographie und Kunstgeschichte, griechische und römische Waffen, römische Hort- und Gewässerfunde, Geschichte der antiken Wissenschaften (Medizin, Astronomie) sowie Germanien im Altertum geschrieben. Von 1971 bis 2004 arbeitete er als Leitender Museumsdirektor im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz, im Dienstbereich Archäologie der Römerzeit.

Leseprobe

Pressestimmen

"Eine anregende wie überzeugende Sternbildkunde, bereichert mit vielen historischen Abbildungen. Sehr empfehlenswert." (Manfred Orlick, Amazon.de und Bücher.de)

"Ernst Künzl deutet ebenso unterhaltsam wie überzeugend die Sternbilder und erklärt, warum ihre antiken Namen in ihrer lateinischen Form die Jahrhunderte überdauert haben.“ (Wilfried Wulfers, AOL Bücherbrief)