Vom Bît Hilani zum Palas der Wartburg

Eine architekturgeschichtliche Studie zur Entwurfsmethodik und Typenbildung vom Altertum bis zum Hochmittelalter

Gerd Braun




Ein Entwurfsmodul als Grundmaß jeden Bauwerks bewährt sich durch Zeit und Raum

Zentrales Thema der neuen dreibändigen Studie ist die von dem römischen Architekten Vitruv in seinem Traktat „De architectura libri decem“ überlieferte modulare Planungs- und Entwurfsmethode, deren Herleitung aus dem Alten Orient sowie deren Fortführung in der griechischen und römischen Antike, im Mittelalter bis zum Beginn der Moderne um 1800.


Die drei Bände stellen den Zusammenhang von Baukunst mit der geschichtlichen und kulturellen Vernetzung der Kulturen bzw. Reiche her. Dabei gibt das Werk erstmals einen gesamten Überblick von der Hochkultur im Alten Orient bis zum Hochmittelalter mit einem Ausblick in die Renaissance. Denn unabhängig von stilistischen Ausformungen und der politischen Geographie wurde in sämtlichen Regionen die modulare Planungsmethode verwendet, die nach immer gleichen Grundzügen bis in die Gegenwart Bestand hat.


Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Gerd Braun arbeitete nach einer Zeichnerlehre und einem Architekturstudium an der RWTH Aachen, das er im Jahr 1970/71 abschloss, im höheren bautechnischen Verwaltungsdienst. Nach seinem Referendariat war er bis 2005 Architekt und Stadtplaner im Planungsamt der Stadt Wuppertal. Er verfasste verschiedene Fachbeiträge sowie bau- und kulturgeschichtliche Studien zu Themen wie der Stadtbaugeschichte um 1910 in Wuppertal, Schinkel und die Anfänge der Denkmalpflege in der Rheinprovinz, die Burg Hohenzollern, Schloss Burg a. d. Wupper und Schloss Drachenburg bei Königswinter sowie eine Trilogie über die baugeschichtliche Entwicklung des Schlosses Ambras bei Innsbruck.

Leseprobe