3300 BC

Mysteriöse Steinzeittote und ihre Welt

Harald Meller (Hrsg.)

Rätselhaftes ging vor in Mitteldeutschland

Es geschah beim heutigen Salzmünde in Sachsen-Anhalt. Auf einem mächtigen, umwehrten Höhenplateau wurden vor über 5000 Jahren Rituale gepflegt, die uns heute seltsam und bizarr erscheinen.

Schädel und Knochen Verstorbener aus den zwei Umgrenzungsgräben der Anlage, die unter dicken Schichten zerschlagener Keramik niedergelegt worden waren, geben ihre Geschichte preis. Mit modernsten Untersuchungsmethoden und kriminologischem Geschick ergründet ein interdisziplinäres Team von Forschern seit 2007 die rätselhaften Geschehnisse um die massiv manipulierten Skelette von Salzmünde.

Das Begleitbuch zu einer Ausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle erläutert, was an diesem jungsteinzeitlichen Kultplatz geschah, und führt ein in die Zeit der monumentalen Bauwerke vor über 5000 Jahren. Am Ende entsteht das Bild einer fremden Welt im Herzen Europas mit ihren unglaublichen Innovationen und einer menschlichen Gemeinschaft, aus der ergreifende Einzelschicksale u. a. in den Skeletten von Salzmünde aufscheinen.

Das Museum und die Ausstellung:
Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ist vor allem als Heimstatt der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra bekannt. Es birgt jedoch mit seiner bis in das 19. Jh. zurückreichenden Geschichte eine der ältesten, umfangreichsten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in Deutschland. Hochkarätige Funde und Fundkomplexe überspannen einen zeitlichen Bogen von ca. 370.000 v. Chr. bis ins 1. Jh. v. Chr.
Vom 14. November 2013 bis zum 18. Mai 2014 präsentiert das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle die Sonderausstellung „3300 BC. Mysteriöse Steinzeittote und ihre Welt“. Mehr unter www.himmelsscheibe.de



Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Pressestimmen

"3300 BC öffnet den Blick auf eine faszinierende Welt unserer Frühzeit im Herzen Europas." Ayla Pries, Cellesche Zeitung

"Der informationsreiche und fundierte Blick in die Vergangenheit […] vermittelt auch dem modernen Menschen ein Bewusstsein für seine eigene Entwicklung, für seine eigenen Sitten, Gebräuche und Rituale." Der Niederrhein