Mi, 29.11.2017

Neues aus der europäischen Burgenforschung !

Festungen im ägäischen Ordensstaat (1307–1522) der Johanniter blieben bislang in der Burgenforschung noch weitgehend unbeachtet.

Michael Losse legt seine langjährigen Arbeiten zum Wehrbau der Johanniter in seinem Werk „Burgen und Festungen des Johanniter-Ritterordens auf Rhódos und in der Ägäis (Griechenland 1307–1522)“ vor und liefert damit einen noch fehlenden Baustein in der Burgenforschung. Er verdeutlicht unter anderem die innovativen Wehrelemente des Ordens, deren Entwicklung im Zuge der Verteidigung gegen türkische und mamlukische Angriffe und den damit verbundenen Einfluss auf den frühen Festungsbau in Europa.

Diese burgenkundliche Überblicksdarstellung wird von zahlreichen Fotografien, Plänen und Abbildungen begleitet.

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Mi, 29.11.2017

Geschmücktes und glänzendes Rom

Schmuck und andere Kostbarkeiten im antiken Rom

Sich zu schmücken, war schon zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte ein grundlegender Wunsch – gerade das alte Rom trieb dieses Bedürfnis auf die Spitze. Und musste sich nicht selten den Vorwurf des übertriebenen, ja mitunter dekadenten Luxus gefallen lassen. Doch unter Aspekten des heutigen Körperpiercing betrachtet, waren die Etrusker die ungeschlagenen Könige des sich Schmückens, wie dieser Kopf zeigt. Kein Wunder, dass etruskische Goldschmiede zu den bedeutendsten ihrer Zeit gehörten. Aus den wertvollsten Materialen, Gold und Silber, Edelsteinen und Glas, Perlen und Elfenbein wurden Schmuckstücke in allen Formen, und mit Bildern reich verziert, hergestellt. Doch waren diese Preziosen nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch praktisch: Die Fibeln (Gewandnadeln) hielten Gewänder zusammen und unterlagen dabei, wie viele andere Schmuckstücke auch, einem stetig sich wandelnden Modegeschmack. Für die Archäologie sind sie daher chronologisch gut einzuordnen und dienen so der Datierung begleitender Fundzusammenhänge. „Glanz und Alltag“ zeigt stille und stimmungsvolle Aufnahmen römischen Prunks. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. oben: © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München (R. Kühling)
Abb. Mitte: © Saalburg-Archiv
Abb. unten: © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München (R. Kühling)
Do, 23.11.2017

Auf dem Weg zum Erfolg – ein Leben wie im Buch

Ein Buch #Nanovum nimmt Leser mit auf seinem Weg zum Bestseller

Das #Nanovum hat es geschafft – technisch gesehen. Jetzt beginnt DAS Buch seine Reise in die Welt der Buchhandlungen, Bibliotheken und Buchmessen. Von der Idee seines Autors, über die Findung eines Verlags bis hin zum Druck – das #Nanovum nimmt mit auf seinem Weg zum fertigen Buch. Verfolgen kann man seine Geschichte auf unserer Facebook Seite, sowie auf unserem Twitter Account.

Fortsetzungen folgen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Leonie Hoppe & Milena Schwartz

Do, 16.11.2017

Gewürze im antiken Rom

Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel – die Welt der Gewürze in römischer Zeit war vielfältig

Nicht nur die sehr spezielle Verwendungsweise der Gewürze im alten Rom zur Verfeinerung von Gerichten, sondern auch ihre Inhaltsstoffe und deren Eigenschaften sind bemerkenswert. Die Autoren Günther E. Thüry und Johannes Walter schlagen mit ihrem Buch „Gewürze aus dem alten Rom. Das Geheimnis der römischen Küche“ manch neues Kapitel zum Thema wie aus einer Pflanze ein Gewürz wird auf. Sie ermöglichen dank einer lexikalischen Aufstellung die Identifikation von Würzpflanzen und berichten aus der spannenden Verbreitungs- und Handelsgeschichte von Gewürzen. Dank einer zauberhaften Bebilderung wird daraus schließlich noch ein wahrer Augenschmaus!

Schwarzer Pfeffer © J. J. [von] Plenck, Icones plantarum medicinalium, Teil 1–5 (Wien 1788–1792), passim