Fr, 16.06.2017

Jede Woche einen Tipp für Ausflüge

An dieser Stelle finden rührige Kulturbegeisterte einen Tipp für Tagestouren und Exkursionen!

Fr, 16.06.2017

Kopenhagen – Venedig des Nordens

Wochenend-Trip in eine nordeuropäische Metropole: Kopenhagen

Eine der sympathischsten und eindrucksvollsten Städte im Norden, die einen Kurztrip lohnen, ist Kopenhagen. Das besondere Flair zeigt sich in der engen Verbindung der Stadt zum Wasser. Nicht nur spült das raue Nordmeer an ihre Ufer, auch in der Innenstadt spiegeln zahlreiche Kanäle und Anlegestellen die innige Beziehung der Stadt zu ihrer wasserreichen Umgebung. Die vielen in der Zeit des Renaissancekönig Christian IV. entstandenen Häuser und Prunkbauten sind stolze Zeugen der Kopenhagener Vergangenheit und tragen damit zur typischen Kopenhagener-Stimmung bei.

Der weltberühmte Vergnügungspark, das Tivoli, oder das Schloss Amalienborg sind weitere Besuchermagneten der Hauptstadt Dänemarks.

Berühmte Bewohner aus der Geschichte dieser Metropole haben Vieles zu erzählen, wie man in dem Buch „Kopenhagen – eine Biografie“ nachlesen kann. Einzigartige Persönlichkeiten wie Hans Christian Andersen oder die Fischfrauen vom Gammel Strand erzählen hier ihre Erlebnisse aus bedeutenden Epochen der Stadt.

 
 
 
 

 

Schattenseite des Nyhavn © Dieter Heyer

 

 

Mo, 12.06.2017

Jeden Montag erwartet Sie ein Thema der Woche

Wir freuen uns, Ihnen zu Beginn einer jeden Woche ein gesellschaftspolitisch und historisch relevantes Thema vorstellen zu dürfen!

Mo, 12.06.2017

Straße

Die Straße dient als landgebundenes Verkehrsbauwerk der Verbindung von Orten und dem Transport von Mensch und Material – sie erfüllt mithin wichtige Funktionen im alltäglichen Leben.

Eine straßentechnisch gut vernetzte Infrastruktur ist als Fundament einer funktionierenden Gesellschaft unerlässlich. Gerade in unserer hoch mobilisierten Zeit scheint uns ein intaktes Straßennetz, praktisch schon ein Bürgerrecht zu sein. So arbeiten Städte, Länder und Bund scheinbar unentwegt am Ausbau und Erhalt der Straßen und das nicht immer zur Freude des Bürgers, denn man kommt um eines nicht herum: Baustellen.

Wohin man auch schaut: es wird gebaut, gegraben und vor allem Lärm gemacht. Leicht wird dabei, was zum öffentlichen Wohl gedacht ist, zu Last und Frust. Aber es naht ja die Ferienzeit und die Bundesbürger machen sich auf den Weg, respektive die Straße zum Reiseziel. Es steigt die Vorfreude kontinuierlich mit jedem Kilometer, den man auf der gepflasterten Verkehrsader zurücklegt und es stellt sich die Frage: Kann die Straße selbst nicht schon Urlaubsziel sein? Die überraschende Antwort lautet – Ja!

Beeindruckende Zeugnisse der Vergangenheit säumen beispielsweise die Via Agrippa, ehemalige Lebensader des Römischen Imperiums. So wird die lange Fahrt von Deutschland nach Südfrankreich und Nordspanien zur kurzweiligen Entdeckungsreise.

Hier beginnt auch die Reise des Autorenpaares Peggy und Patrick Leiverkus, die mit „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich 40 Argumente für eine außergewöhnliche Tour auf 1000 km römischer Geschichte liefern.

Do, 08.06.2017

Echter französischer Flair unweit der Grenze

Kulturoffensive kurz hinter der deutschen Grenze

So nah und trotzdem original französisch: Metz, Götterburg (lat. Divodorum Mediomatricorum) des alten Rom und berühmt-berüchtigte Gourmetstadt der Moderne, liegt weniger als eine Stunde Fahrt entfernt von der deutschen Grenze. Die gesamte Innenstadt kann „per pedes“ entdeckt werden und katapultiert den Besucher direkt in die französische Lebensart hinein.

Langeweile hat hier keine Chance: Zahlreiche Feste bereichern das ganze Jahr über den Alltag in der ehemaligen römischen Hochburg. Aktuell werden im Rahmen des „L’art dans les jardins“, verschiedene Kunstwerke in der großen Anzahl von Parks ausgestellt. Zwei Orte sind ein besonderes Muss für den bildungsaffinen Besucher: Das „Musée de la Cour d’Or“ und die Kirche „Saint-Pierre-aux-Nonnains“ (Weltkulturerbe!).

Das in einem Gebäude des 14. Jhs. untergebrachte Museum zeichnet sich durch seinen labyrinthischen Aufbau aus und „Saint-Pierre-aux-Nonnains“ existiert als ältestes erhaltenes Kirchengebäude in Frankreich sogar bereits seit dem 4. Jh. n. Chr. Auffallend ist seine Fassade in typisch römischer „Opus mixtum“-Technik: ein sandsteinfarbenes Mauerwerk von roten Backsteinbändern durchzogen.

Metz war bereits für den Reisenden der Antike eine wichtige Station entlang der berühmten Via Agrippa und sie war nicht der einzige Ort, der einen Besuch wert ist. Das zeigt unser Titel „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich“.

Abbildung: Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains © Peggy und Patrick Leiverkus
Mi, 07.06.2017

Weltkulturerbe geschmückt mit fremden Federn …

Neu ENTdecktes Weltkulturerbe

Unser gemeinsames Weltkulturerbe und seine bedeutendsten Werke – wie sähen diese wohl aus, wenn sie nicht von Menschenhand, sondern von Entenfüßen kreiert worden wären? Richtig gelesen: Die Künstlergruppe interDuck lädt mit ihrer „Art of the DUCKOMENTA“ ein, unsere Weltgeschichte einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – nämlich dem einer mysteriösen Entensippe, der Familie der Anatiden, die augenscheinlich parallel zur Menschheit lebten und dieser ein einzigartiges Erbe hinterlassen haben.

Vom Duckaeopterix, der flugunfähigen Ur-Ente, bis zum letzten Logbucheintrag der „interDucks“ vom Mars: „Hilfe – die Menschen kommen. Zeit für den Abflug!“ – die „Art of the DUCKOMENTA“ lässt Meilensteine der Kunst- und Kulturgeschichte auf humor- und phantasievolle Art wieder aufleben.

Der hochwertige Bildband präsentiert mit über 400 Meisterwerken ein Weltbild voller liebenswerter Protagonisten mit Schnäbeln, Federn, Bürzeln und Plattfüßen!

Ganz aktuell: Ab dem 9. Juni 2017 ist die Ausstellung „Duckomenta – MOMEnte der Weltgeschichte“ im Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg Helms-Museum zu sehen.

 

  Königin Duckfrete © Ulli Becker                DASA © Ommo Wille
Mo, 05.06.2017

Wettbewerb

Das Streben von mehreren Personen oder Gruppen nach dem gleichen Ziel wird als Wettbewerb verstanden.

Auch wenn dieser nicht immer bewusst wahrgenommen wird, ist er doch in allen Lebensbereichen gegenwärtig. Mit dem wirtschaftlichen Wettbewerb, bei dem verschiedene Anbieter um Kunden konkurrieren, um den größtmöglichen Absatz zu generieren, wird jeder täglich konfrontiert. Aber auch andere Wettbewerbssituationen begleiten den Menschen jeden Tag. Man denke an sportliche Wettkämpfe und diverse Talent- und Castingshows, in denen um Ruhm, Ehre und Ansehen oder einfach nur um Geld gekämpft wird. Ja selbst in der wissenschaftlichen Forschung und der Politik herrscht eine Art Wettbewerbskultur, die man vielleicht noch aus Überzeugung und Idealismus pflegt. Im Wahlkampf für den Bundestag im Herbst dieses Jahres wird die ganze Bandbreite von Wettbewerb deutlich werden. Daher bleibt zu hoffen, dass am Ende jegliche Form von Wettbewerb als Motivation dient und zu Fortschritt, neuen Ideen und Konzepten führt.

Do, 01.06.2017

Weltmetropole gegen mittelalterliches Dorf

Ein mittelalterliches Dorf in der Weltmetropole Berlin

Wie wäre es mit einem Ausflug in die Kultur- und Weltmetropole Berlin? Aber nicht nur um die Urbanität, Lebendigkeit und Vielfalt des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrums zu erleben, sondern um in ein mittelalterliches Dorf um 1220 einzutauchen. Nach der Erkundung des Zentrums unserer Hauptstadt kann man durch die gute Verkehrsanbindung schnell die grünen Bezirke Berlins erreichen. In Berlin-Zehlendorf trifft man schließlich auf eine hufförmig angelegte Dorfsiedlung, die als lebendiges Museum den Besuchern durch rekonstruierte Häuser, Palisaden, Brunnen und Öfen das Leben im Mittelalter vermittelt. Dort gibt es Geschichte zum Anfassen, Ausprobieren, Hören, Riechen, Erfahren und Mitmachen. Denn verschiedene Arbeitsgruppen führen Tätigkeiten der mittelalterlichen Menschen vor, wie Hausbau, Woll- und Leinenverarbeitung, Holz- und Metallbearbeitung, Töpferei oder Kochen.

Mehr Informationen unter https://www.dueppel.de/ oder in „Düppel – Ein lebendiges Dorf aus dem Mittelalter“ und „Berlin – Eine Biografie“.

 

 

 

 

 

 

 

 

links: © Landesbibliothek Oldenburg
rechts: Aussicht von der Siegessäule auf die Straße des 17. Juni, Richtung Mitte, Berlin © Wikimedia Commons, A. Savin