Di, 03.04.2018

Kulturelle Zeitreise mitreißend und nachdrücklich

Eine Zeitreise durch unser Programm zurück in die Zukunft

Unsere Zeitreise beginnt in den unendlichen Weiten des Universums, lange bevor es Menschen gab. Werfen Sie mit Ernst Künzels „Helden am Himmel. Astralmythen und Sternbilder des Altertums“ einen Blick in den Sternenhimmel, in eine Zeit, als die Götter den Heroen befahlen, die Erde von Ungeheuern zu reinigen, damit diese wohnlich für uns Menschen werde.

In den innersten Zirkel römischer Macht und damit in eine Sphäre voller tödlicher Intrigen führt Sie „Caligulas Schwager. Das bemerkenswerte Leben des Höflings Marcus Vinicius“ von Stephan Berry. Hinein in das Minenfeld der Politik – ein echter Antiken„Krimi“.

Einen Zwischenstopp machen wir zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges als mit einem Kunstraub an sakralem Ort, die Odyssee eines Bildes mit brisantem Inhalt von einem der begnadetsten Künstler seiner Zeit beginnt. Sie folgen mit Wolfgang Minaty in „Grünewalds verschollenes Bild – verschwunden? Der Fall Alban wird wieder aufgerollt“ der Spur eines verschollenen Kunstwerkes.

Unsere Reise endet im heutigen Aleppo, dessen faszinierendes Kulturgut allen Zerstörungen des Krieges zum Trotz in „Aleppo Literarisch. Gedichte. Geschichten. Sprüche“, herausgegeben von Mamoun Fansa, für zukünftige Generationen bewahrt wird.

Di, 27.03.2018

Neues Grundlagenwerk zur Architektur

Wie die Entwurfsmethode des römischen Architekten Vitruv die Architektur für immer veränderte

In seinem dreibändigen baugeschichtlichen Werk „Vom Bît Hilani zum Palas der Wartburg – Eine architekturgeschichtliche Studie zur Entwurfsmethodik und Typenbildung vom Altertum bis zum Hochmittelalter“ vertritt Gerd Braun die These, dass die vitruvianische Entwurfsmethode aufbauend auf den Bauleistungen der alten Hochkulturen seit jeher die Grundlage aller anspruchsvollen Bauwerke der europäischen Geschichte darstellte.

Der Autor zieht mit diesem Buch die Summe seiner 40-jährigen Forschungen zur Geschichte der Architektur.

 

 

Fr, 16.03.2018

Alternative Fakten der Archäologie

Populäre Fehldeutungen und hinterlistige Täuschungen in der Archäologie

Der Katalog zur Ausstellung „Irrtümer und Fäschungen der Archäologie“, herausgegeben von Josef Mühlenbrock und Tobias Esch, im Auftrag des LWL-Museums für Archäologie Herne, deckt an spektakulären ArteFAKTEN auf, dass selbst angesehene Wissenschaftler, die ihre Forschungen mit höchster Sorgfalt betreiben, Fehlurteilen und Täuschungen zum Opfer fallen können.

Der Katalog revidiert überholte Theorien, klärt spektakuläre Betrugsfälle auf und stellt archäologische Arbeitsmethoden vor.

© LWL-Archäologie für Westfalen (Foto: S. Brentführer)

Do, 15.03.2018

Ein Motel als kulturelles Leitbild?

Was ein Motel und eine Kultstätte gemeinsam haben

Im „Motel der Mysterien“ hält David Macaulay die Erklärung bereit.

Im 5. Jahrtausend n. Chr. stößt der Archäologe Howard Carson zufällig auf die rätselhaften Ruinen einer uralten Zivilisation. Mithilfe archäologischer Techniken seiner Zeit interpretiert er die Hinterlassenschaften als eine heilige Begräbnisstätte. De facto handelt es sich um eine amerikanische Motel-Anlage aus dem Jahr 2018. Der Meister der bildhaften Erzählung zeigt auf humorvolle Weise, wie zukünftige Forschergenerationen unsere Gegenwartskultur deuten könnten.

© David Macaulay

Mi, 14.03.2018

Antike Wellness-Oase Baiae in der ZDF Mediathek

Baiae – Nobelbad, Genussmetropole, In-Szene

Unter dem Titel „Rätselhafte Phänomene“ zeigte das ZDF am 11.03.2018 einen Beitrag zu erstaunlichen und faszinierenden Erscheinungen – geformt durch die Kräfte der Natur. Aufgrund solcher Gewalten versank auch die antike Stadt Baiae in Teilen im Meer. Wie das Leben in einem „Ferien-Dorado“ der Antike aussah, beschreibt Karl-Wilhelm Weeber in seinem Band „Baiae – Stadt der hundert Genüsse, Herberge aller Laster“.

Hier finden Sie den Beitrag in der ZDF Mediathek.

Mo, 12.03.2018

Zu Ostern nach Rom

Begleitet von Geheimagenten und lustigen Witwen wird Ostern zu einem besonderen Erlebnis

Hier in Rom bewahrheitet sich das Thema „Urbi et orbi“, unter dem der Papst zu Ostern seinen Segen erteilt, denn hier war nicht nur in dieser Zeit die Welt zu Gast. Schon das antike Rom war ein Schmelztiegel der Kulturen, aus dem sich dennoch der „Wahre Römer“ hervortat. Wodurch er sich auszeichnete, zeigt das Buch „Wahre Römer. Geheimagenten, Touristen und lustige Witwen – die Römer, wie wir sie nicht aus der Schule kennen“ von Stephan Berry.

Engel begleiten den Oster-Pilger auf dem Weg zum Petersplatz als eigentlichem Ziel. Sie flankieren die gleichnamige Engelsbrücke, die Rom mit der Vatikanstadt verbindet. Daniel Biau lädt in „Die Brücke und die Stadt – Eine weltweite Erfolgsgeschichte“ zu einem Weltenbummel über Brücken in aller Welt ein. Zauberhafte Bilder dieser Giganten der Architektur sind eine traumhafte Reise mit den Augen.

Fr, 09.03.2018

Der Gardasee

Trentino-Südtirol, Lombardei, Venetien – 3 Regionen prägen Geschichte und Kultur am Gardasee

Zum Beginn des hiesigen Frühling schweifen die Gedanken zur ersten Reise des Jahres und diese führt zu einem der beliebtesten Urlaubsziele in Italien – an den Gardasee.

Andreas Stinsky empfiehlt in dem Führer „Die 30 bekanntesten archäologischen Stätten am Gardasee und in seinem Umland“ neben bekannten auch ungehobene Kulturschätze Oberitaliens. Grandiose Landschafts-Panoramen wechseln mit hinreißenden italienischen Stadtbildern und bringen die berühmte Aufbruchsstimmung mit sich.

Der Band ist der 8. in der Reihe „Die bekanntesten archäologischen und historischen Stätten…“.

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