Fr, 21.07.2017

Was für ein Theater !

Urlaubsreise und Theater

Wer kennt nicht das Theater, das die Vorbereitung einer Urlaubsreise mit sich bringt. Ist alles geplant und gepackt, folgt meist eine anstrengende Autofahrt zum ersehnten Urlaubsort, wo das Theater weitergehen kann – wenn man beispielsweise in Frankreich entlang der Via Agrippa unterwegs ist. Denn dort gibt es gleich mehrere Orte, in denen römische Theater besucht werden können, etwa in Autun, Lyon oder Orange.

Wild romantisch ist das einst als größtes Theater Galliens geltende, heute Gras überwachsene, Gebäude von Autun. Anders laden die Theater von Lyon und Orange auch heute noch zu Schauspiel und Musik ein. In Lyon findet alljährlich im Sommer das „Festival Les nuits de Fourvière“ (http://www.nuitsdefourviere.com/) mit Darstellungen aus dem Bereich Kino, Theater, Oper, Tanz und Zirkus statt. Während in Orange das Musikfestival „Chorégies d’Orange“ (http://www.choregies.fr/?lang=fr) mit Oper und klassischen Konzerten lockt.

Orange, römisches Theater mit erhaltenem Bühnengebäude © Foto: Peggy und Patrick Leiverkus

Dass selbst eine Reiseroute angenehm und mit den an ihrem Wegesrand gelegenen Theatern oder historischen Stätten charmant sein kann, beweist der Kulturführer „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich“ von Peggy und Patrick Leiverkus.

Di, 18.07.2017

Rätselhafte Herkunft und fremde Sprache – die Etrusker

Scheinbares Verschwinden der Etrusker aus der Geschichte steht in merkwürdigem Kontrast zu prachtvollen Hinterlassenschaften

Prunk und Pracht der Etrusker dokumentieren sich in den reich ausgestatteten Grabanlagen und etruskischem Goldschmuck sowie herausragender Bronze-Skulptur und Bronze-Blechen, die einst Prunkwagen oder Särge schmückten.

Sind die Nekropolen der Etrusker ab dem 8. Jh. v. Chr. auch reichlich zu finden, so mangelt es noch bis in das 3. Jh. v. Chr., als die Römer etruskisches Leben zu beherrschen begannen, an den Überresten der Stätten der Lebenden. Stadt-Kultur ist im etruskischen Kernland, Etrurien, zwischen den Flüssen Arno und Tiber, so gut wie nicht erhalten.

Licht in das Dunkel etruskischer Geschichte und Kultur bringen die Essays und eindrucksvollen Bilder in unserem Katalog „Die Etrusker – Von Villanova bis Rom“. Sie beweisen, dass die Etrusker niemals so ganz aus der europäischen Geschichte verschwanden.

Pressestimmen

Die staunenswerte Kunstfertigkeit der etruskischen Handwerker teilt sich \"am Beispiel prächtiger Fibeln, einer goldenen Halskette [...] oder auch der filigranen Schwerter\" mit. (Tilman Spreckelsen am 08.04.2017 in der FAZ)

\"[...] reich ausgestattete(r) Katalog [...]\" (Tilmann Spreckelsen am 16.07.2015 in der FAZ)

Die Nekropolen von Cerveteri © Jörg Gebauer
Do, 13.07.2017

Metamorphose einer Weltstadt

Menschen und ihre Schicksale in der Weltstadt Tokyo

Jeder fängt einmal klein an: Bevor Tokyo mit über 9 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion unseres Planeten wurde, war die heutige Weltstadt unter dem Namen Edo als kleiner Fischereihafen bekannt.

Die „östliche Hauptstadt“ ist heute das beliebte Ziel von jährlich acht Millionen Touristen aus aller Welt und das erklärte Industrie-, Handels-, Bildungs- und Kulturzentrum Japans. Unter der progressiven und zukunftsvisionären Fassade kann die Geschichte der Stadt Schicht um Schicht entdeckt werden, denn als ideales Urlaubsziel vereint die Metropole Tradition und Moderne auf perfekte Art und Weise: Ein Blick auf den kaiserlichen Palast lohnt sich ebenso wie ein Ausflug in die Zukunft in die sogenannte ‚Electric City‘, das gewaltige Elektronikeinkaufsviertel von Tokyo – der Besucher kann hier viel erleben.

Till Weber ist als Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland und Professor für deutsche Sprache und Kultur an der Ryukyu-Universität in Okinawa ein seit vielen Jahren in Japan lebender, kultureller Insider. Er beleuchtet mit seinem Werk „Tokyo – eine Biographie“ den aufsehenerregenden Wandel der Hauptstadt Japans vom Fischerdörfchen zur Megacity, untermalt von den faszinierenden Lebensläufen zahlreicher Zeitzeugen, welche die Hauptstadt Japans im vergangenen Jahrtausend nachhaltig geprägt haben.

Abb.: © Till Weber

Pressestimmen

\"Der Autor erzählt die Geschichte der Metropole entlang eindrucksvoller Menschen und Ereignisse.“ (BR, Bayern 2, Diwan. Büchermagazin, Hörfunk-Programmtipp: Bayerntext Tafel 436/7 vom 27.05.2017)

\"Die Lebensgeschichten von kleinen Leuten, Bürgern, Fürsten und Samurai, Intellektuellen und Künstlern sowie Verbrechern und Außenseitern fügen sich zu einem plastischen Bild zusammen.\" (Andreas Ufen, ekz-Publikation, 2016/32)

Mo, 10.07.2017

Velkomin – Island heißt Sie willkommen!

Willkommen auf der Insel mit dem ganz besonderen Pfiff

Die Gastfreundlichkeit der Bewohner des am dünnsten besiedelten Landes in Europa ist legendär, jeder Gast wird aufs Herzlichste willkommen geheißen. Der Bildband „Zu Gast auf Island“ von Renate Kissel und Ulrich Triep lädt mit atemberaubend schönen Landschaftsaufnahmen ein, diese zu allen Jahreszeiten bezaubernde Insel kennenzulernen.

Informationen zur außergewöhnlichen Geographie und Geschichte animieren nicht nur passionierte Reiselustige zur eigenen Entdeckungstour, sondern auch Hobby- und Starköche werden durch den umfangreichen Rezeptteil zu Höchstleistungen inspiriert. Das zarte Fleisch freilaufender Schafe, saftige Kräuter und der gewaltige Fischreichtum der arktischen Gewässer machen einen Island-Besuch auch zu einem deliziösen Erlebnis.

Zuletzt aber ist es die nahezu unberührte Natur des Inselstaates, die einen Aufenthalt in Island unvergesslich macht. Schon die Bilder in diesem Buch empfehlen beispielsweise eine Tour auf der Route Gullni hringurinn („Der goldene Ring“), ausgehend von der Hauptstadt Reykjavík mit dem Besuch der drei bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands: Der Wasserfall Gullfoss, die Geysire des Haukaladur-Tals und der Nationalpark Thingvellir.

Als kulinarisches Reisebuch und prachtvoller Bildband in einem ermöglicht „Zu Gast auf Island“ dem Leser, sich auf fast 200 Abbildungen Island zu erkochen und zu erreisen!

Hier können Sie das Buch bestellen.

Goðafoss (Götterwasserfall) © Olaf Krüger

Besuchen Sie Island: www.contrastravel.com

Mo, 10.07.2017

Konrad der Große

Konrad Adenauer – sein Leben zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus

100 Jahre ist es her, dass Konrad Adenauer in das Amt des Oberbürgermeisters von Köln eingesetzt wurde. Der Begleitband „Konrad der Große – Die Adenauerzeit in Köln 1917-1933“ zur gleichnamigen Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum (ab 1. Juli 2017) lässt die frühen politischen Jahre Adenauers und die Zwanziger Jahre lebendig werden.

Konrad Adenauer bei der Grundsteinlegung der Ford-Werke am 2. Oktober 1930, Fotografie (Bauwens Bauunternehmung GmbH) © Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln, Foto: Ford-Werke

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Mo, 10.07.2017

Historisches Museum Saar

Die spannende Entwicklung der deutsch-französischen Grenzregion seit dem Krieg 1870/71 zeichnet die Dauerausstellung „Saargeschichte seit 1870“ im Historischen Museum Saar nach.

In fünf Abteilungen des Historischen Museum Saar werden die Geschichte der Region im Wilhelminischen Kaiserreich, die beiden Weltkriege und die beiden saarländischen Sonderwege im 20. Jahrhundert dargestellt: zum einen die Zeit des Saargebiets unter der Verwaltung des Völkerbundes (1920-1935) und zum anderen die Jahre des von Deutschland getrennten Saarstaats (1947 bis 1955).

Die Ausstellung zum Ersten Weltkrieg ist eine der größten in Deutschland. Die beiden Sonderwege, die mehrfachen Grenzverschiebungen und die Anfänge der heutigen Europäischen Union sind insbesondere für Gäste aus dem Ausland und aus anderen Bundesländern faszinierend und nur hier erfahrbar. Das gilt auch für das Herzstück des Museums: die in die Ausstellung zum Nationalsozialismus integrierte, originale Arrestzelle der Gestapo, das wichtigste Zeugnis der NS-Zeit an der Saar. Die Gestapo hatte ab 1935 ihren Sitz im Saarbrücker Schloss.

Im Museum können Besucherinnen und Besucher außerdem vierzehn Meter unter den Schlossplatz in die unterirdische Burg hinabsteigen – eine deutschlandweit einzigartige Sehenswürdigkeit, die vor allem Familien mit Kindern und Touristen anzieht. Sie können 800 Jahre Geschichte am originalen historischen Ort hautnah erleben und entdecken Reste mittelalterlicher Wehranlagen, eine Schießkammer, Bollwerke sowie einen „Geheimgang“ und ein Verlies, die über Jahrhunderte unter der Erde verborgen lagen.

Unseren Verlag verbindet mit diesem Museum der im August erscheinende Katalog „PROMINENTE Menschen aus dem Saarland“.

Weitere Informationen zum Historischen Museum Saar finden Sie unter www.historisches-museum.org

Historisches Museum Saar © Historisches Museum Saar, Aufnahme: Thomas Roessler
Do, 06.07.2017

Es war einmal vor 1.000 Jahren …

Wie eine lebendige Geschichtsreportage aus der Zeit vor 1.000 Jahren

mutet eine Reise in die mittelalterliche Geschichte Englands an, denn vor 1.000 Jahren hinterließen schicksalhafte Ereignisse ihre Spuren in zauberhaften Landschaften. „Countryside“ wird hier zum Glücksbegriff.

Einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten, wie das dornröschenhaft-verträumte alte Hafenstädtchen Rye oder Pevensey, die alte von den Normannen benutzte Römerfestung, halten die Erinnerung an die normannische Eroberung von 1.066 lebendig. Nicht nur Kulturbegeisterte, sondern auch Landschaftsliebhaber, kommen mit über 900 km atemberaubender Küste auf ihre Kosten. Wen es zu den altehrwürdigen christlichen Zentren Britanniens zieht, dem sei ein Besuch von Canterbury, Chichester oder Salisbury empfohlen.

Das Werk „Mit den Normannen nach England – Eine der großen Invasionen der europäischen Geschichte“, dessen Autor Uwe Westfehling den Spuren des historischen Englands folgt, erweist sich als nützlicher Reisebegleiter für den nächsten Besuch des faszinierenden Inselreichs.

 

 

 

 

 

 

Abb.: Seven Sisters, East Sussex © Diliff, Wikimedia Commons https://commons.wikimedia.org /wiki/File:Seven_Sisters_ Panorama,_East_Sussex,_England_-_May_2009.jpg?uselang=de

Mo, 26.06.2017

Pünktlich zur Reisezeit

Mo, 26.06.2017

Die Kykladen – Schauplätze der Antike

Antike Zeitzeugen führen durch Bauwerke und Orte der Kykladen

Auf einer Reise durch die Inselgruppe der Kykladen vor der griechischen Küste, inmitten des tiefblauen ägäischen Meeres stößt man auf eine Vielzahl von Stätten und Schauplätzen historischer Geschehnisse und mythischer Geschichten.

„Kykladen – Von Delos bis Santorin“ bringt als Erlebnis-Reise-Buch die antiken Bauwerke mit originalen Textquellen in modernem Deutsch zum Sprechen. Die antiken Stätten werden zu Kulissen, durch die der Besucher von Zeitzeugen geführt wird und erfährt, was dort wirklich geschah.

Es ist der erste Band der Reihe „Schauplätze der Antike“ – einer neuen und originellen Form des Reisebegleiters.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
oben: Felsige Steilküste von Melos © Ramirez, B. flickr
links: Ruinengelände von Delos © Travelling Runes Wikimedia (https://upload.wikimedia.org/ wikipedia/commons/thumb/5/51/ Mykonos_ vase.jpg/1200px-Mykonos_vase.jpg)

 

 

 

 

Mo, 26.06.2017

Eine Buchempfehlung für jede Woche

In den kommenden Wochen erwartet Sie zu Beginn einer jeden Woche eine Buchempfehlung aus unserem Team, von unseren Autoren oder anderen Begeisterten.

Mo, 26.06.2017

Begegnung mit einer bereisten Dame des 19. Jhs

Unser Autor Peter Krawietz empfiehlt Helmut Hinkel (Hrsg.) „Ida Hahn-Hahn“ als eine besondere Begegnung

„Das ist ein Besuch im 19. Jahrhundert und die Begegnung mit einer außergewöhnlichen und faszinierenden Persönlichkeit nicht nur nach heutigem Geschmack, nämlich mit einer adligen Frau, Gräfin Ida Hahn-Hahn, die „zwei Leben“ hatte. Der Bogen spannt sich zwischen dem literarischen Werk einer emanzipatorischen, freisinnigen, gefeierten und geschmähten Autorin und dem sozialen Engagement einer zum Katholizismus Konvertierten. Sie gab hin und wieder zu, große Lust zu haben, sich zu zanken mit männlichen Autoritäten und hohen geistlichen Würdenträgern ihrer Zeit. In der einen wie in der anderen Rolle bleibt sich diese Frau selbst treu. Das macht die Lektüre zu einem spannenden und lehrreichen Ausflug in eine andere Epoche mit der Möglichkeit, die Orte des Geschehens in der Gegenwart aufzusuchen.“