Mo, 08.05.2017

Gemeinschaft

Gemeinschaft bedeutet Zusammenhalt und vermittelt das Bild von Einigkeit, Recht und Freiheit

Eine Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass eine Gruppe von Personen durch gemeinsame Anschauungen und Ziele verbunden ist. Eine positive Tendenz, die sich in diesen Tagen abzeichnet, ist das Votum für Gemeinsamkeit und der Einsatz für Frieden.

So zeigt das Wahlergebnis in Frankreich, dass eine Mehrheit für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der EU ist.

Die Bewahrung von Recht und Freiheit kennzeichnet die Gemeinschaft demokratischer Staaten. Eine wichtige Grundlage dafür ist eine dauerhafte Friedenssituation. Daher gedenken wir heute (8. Mai) der Beendigung des Zweiten Weltkrieges durch die Kapitulation am 8. Mai 1945. Auch im Syrien-Konflikt deuten sich erneut Wege zum Abschluss von Krieg und Zerstörung an, in dem am vergangen Samstag vier Sicherheitszonen zum Schutz der Bevölkerung eingerichtet wurden.

So mag das Buch „Frieden – Eine verlorene Kunst“ Symbol und Ansporn zugleich dafür sein, die Bemühungen um Frieden nicht enden zu lassen.

Fr, 05.05.2017

Geschichte zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet

Duisburg an der Schnittstelle zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet gelegen, öffnet unbekannte Kapitel seiner Geschichte

Heute ist die Stadt mit ihrem Hafen als Umschlagplatz und Schnittstelle zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet bekannt. Was viele jedoch nicht wissen: Im Mittelalter wurde von hier aus zeitweise die Politik eines Großreiches bestimmt. Klug und bildreich schlüsselt Tilman Bechert in seinem Werk „Dispargvm Divsbvrg – Königshof und Kaiserpfalz“ die Geschichte Duisburgs auf: von der Entstehung im 4. Jahrhundert, über die Einrichtung des Königshofes unter Heinrich I. bis hin zur Erbauung der Kaiserpfalz in ottonischer Zeit und schließlich der Wiederentdeckung im 20. Jahrhundert. Das Buch erinnert an die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte dieser weltoffenen Stadt am Rhein.

© „Der Kaiser kommt“. Idealansicht von Basilika und angrenzender Pfalz in Duisburg von R. Mayrock, Kempten.

 

Fr, 05.05.2017

Warum es am Niederrhein so schön ist!

Am Niederrhein laden mittelalterliche Burgen und römisch-fränkische Gräberfelder zum Besuch ein

Nirgendwo wird die gemeinsame Geschichte von Römern und Franken so lebendig, wie in Krefeld-Gellep am Niederrhein, wo das Museum, neben der mittelalterlichen Burg Linn gelegen, einen Streifzug durch die Geschichte anbietet: Beginnend mit der Ur- und Frühgeschichte bis hinein ins Mittelalter werden archäologische Funde gezeigt. Höhepunkt der Sammlung ist das Grab eines fränkischen Fürsten, bei dem es sich um eines der wenigen nicht ausgeraubten Adelsgräber handelt. Hierzu findet man weitere Informationen in dem Band „Römer und Franken am Niederrhein“. Einmal angezogen von den Flussauen des Niederrhein locken weitere Ausflugsziele wie die nicht überbaute römische Stadt Xanten – ausführlich hierzu unser Kulturführer „Die 50 bekanntesten archäologischen Stätten Deutschlands“.

Di, 02.05.2017

Staatsbürger – damals und heute

Was es bedeutete, Staatsbürger im Imperium Romanum zu sein

In der Praxis kennzeichnet einen Staatsbürger seine rechtliche Zugehörigkeit zur Gemeinschaft von Bürgern eines Staates. Die Staatsbürgerschaft ist dabei unabhängig von der ethnischen Abstammung des jeweiligen Staatsangehörigen.

An dieser Stelle ist der heutige Zustand den rechtlichen Möglichkeiten des multiethnischen Imperium Romanum durchaus vergleichbar. Die Vielfalt der Völker und Religionen bedeuteten extreme Herausforderungen für das römische Großreich. Wie Themen, um die auch unsere aktuellen Debatten kreisen – Integration, Identität, Toleranz – in der römischen Zeit behandelt wurden, zeigen zwei Sachbücher.

Das Werk „Kaiser, Senat & Volk“ erklärt, wie das römische Großreich überhaupt funktionierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lesebuch „Wahre Römer – Geheimagenten, Touristen und lustige Witwen – die Römer, wie wir sie nicht aus der Schule kennen“ geht der spezifischen Frage auf den Grund, was Menschen verschiedenster Sprachen, Völker und Kulturen in diesem riesigen Staatsverband zusammen hielt?

Pressestimmen

\"Ein Sachbuch für alle, die Interesse an der Geschichte, der Archäologie und der Literatur haben.\" Magazin Italien, Juni 2015.

Fr, 28.04.2017

Sagenumwobener Strom

Tagesausflug nach St. Goarshausen heißt Frühling am Strom erleben

Wussten Sie schon, dass St. Goarshausen, am Rhein-Strom gelegen, eine enge Beziehung zu Heinrich Heine hat? Man erhält bei einer Stadtführung durch die historische Altstadt von St. Goarshausen nicht nur auf diese Frage eine Antwort, sondern erfährt beiläufig über den Salmfang in früheren Zeiten im Rhein oder wird an die berühmteste Sage vom Strom erinnert – „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten …“

An die berühmte Loreley erinnert hier Vieles, von der Ausstellung „Feeling Loreley“ bis hin zu einem Café-Restaurant „Loreley“. Dieser berühmte Fels wirft seine Schatten bis nach Japan. Auch darüber werden Sie in unserem Band „Mittelrhein – Malerische Reise vom Mäuseturm bis zum Rolandsbogen“ informiert.

Eine Anmeldung für die Stadtführung ist erforderlich und möglich bei der Loreley-Touristik (info@loreley-touristik.de).

© Andreas Bruchhäuser, Rheintal vor der Loreley, Pastell 2014

Mi, 26.04.2017

„Großes Format“ erobert architektonischen Raum

Raum wird zur einzigartigen Bühne für ein wachsendes Kunstwerk

Peter Casagrande nutzt die neutrale Architektur in einem weiten Raum als Atelier für seine Malerei, die so entschieden zum großen Format tendiert, so energisch über die Ränder der bemalten Wände ausgreift und so besitzergreifend den umgebenden Raum beherrscht, dass ein Rahmen um diese Bilder hier wie Gefängnismauern wirken würden.

„Das große Format“ von Peter Casagrande geht als Ausstellungskatalog über das übliche Verständnis eines solchen hinaus und wirkt eher wie ein Werkverzeichnis mit außergewöhnlichem Seherlebnis. Es gelingt dem Band, auf einzigartige Art und Weise die von der Malerei erreichte Raumwirkung für den Leser darzustellen.

Wer die Ausstellung gerne auch über die Buchseiten hinaus erleben möchte, kann bis zum 3. September 2017 das ehemalige Ernst-Sachs-Bad in der Kunsthalle Schweinfurt besuchen.

Hier können Sie schon einmal den Katalog bestellen.

Di, 25.04.2017

„Reisen bildet“

Schon Goethe wusste: „Reisen bildet“

Nicht nur Fernsehspots weisen darauf hin, auch unsere neuen Titel aus der Reihe „Die bekanntesten archäologischen Stätten …“ gehören in die Kategorie „Reisen bildet“. Denn sie begleiten auf dem Weg von Deutschland nach Südfrankreich entlang der römischen Fernstraße Via Agrippa und illustrieren die bisher noch weißen Flecken Albaniens.

Beeindruckende Zeugnisse der Vergangenheit säumen die ehemalige Hauptverkehrsachse des römischen Imperiums und werden in „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich“ von Peggy und Patrick Leiverkus vorgestellt. Hier können Sie das Buch bestellen.

Die urwüchsige Landschaft Albaniens ist das Traumziel für naturverbundene Wanderer und Entdecker. Mit „Die 40 bekanntesten archäologischen und historischen Stätten in Albanien“ von Wolfram Letzner können aber auch die zahlreichen Kulturdenkmäler des kleinen Balkanlandes Albanien ergründet werden. Hier können Sie das Buch bestellen.

Beide Erlebnisräume überzeugen gleichermaßen durch großartige Natur und reiches Kulturerbe und liefern somit mehr als genug Material für zwei äußerst lesenswerte Kulturführer, die zum Reisen inspirieren.

Mo, 24.04.2017

Was man zum Leben braucht

Alltäglich Notwendiges und außergewöhnlich Genussvolles macht das Leben lebenswert

Leben in Rheinland-Pfalz hat eine hohe Qualität. Dazu tragen nicht zuletzt der erlesene Wein und das gute Essen bei. „Vom Backen, Brauen, Keltern und Gerben – Zeugnisse der Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln sowie Bekleidung in Rheinland-Pfalz“ ist die erste Veröffentlichung zum Thema und führt an die Orte der Produktion von Wein, Sekt und Bier, Brot, Fleisch und Tabak, Leder und Tuch. Der Autor, Paul-Georg Custodis erzählt in diesem bildreichen Band fesselnd und lehrreich über Herstellung, Verarbeitung und den Handel. Er öffnet damit ein eher unbekanntes Kapitel der rheinland-pfälzischen Geschichte.

Ein Buch, das zum Lesen, Nachschlagen und Erkunden einlädt!

Hier können Sie das Buch bestellen.