12. Juni 2017

Straße

Die Straße dient als landgebundenes Verkehrsbauwerk der Verbindung von Orten und dem Transport von Mensch und Material – sie erfüllt mithin wichtige Funktionen im alltäglichen Leben.

Eine straßentechnisch gut vernetzte Infrastruktur ist als Fundament einer funktionierenden Gesellschaft unerlässlich. Gerade in unserer hoch mobilisierten Zeit scheint uns ein intaktes Straßennetz, praktisch schon ein Bürgerrecht zu sein. So arbeiten Städte, Länder und Bund scheinbar unentwegt am Ausbau und Erhalt der Straßen und das nicht immer zur Freude des Bürgers, denn man kommt um eines nicht herum: Baustellen.

Wohin man auch schaut: es wird gebaut, gegraben und vor allem Lärm gemacht. Leicht wird dabei, was zum öffentlichen Wohl gedacht ist, zu Last und Frust. Aber es naht ja die Ferienzeit und die Bundesbürger machen sich auf den Weg, respektive die Straße zum Reiseziel. Es steigt die Vorfreude kontinuierlich mit jedem Kilometer, den man auf der gepflasterten Verkehrsader zurücklegt und es stellt sich die Frage: Kann die Straße selbst nicht schon Urlaubsziel sein? Die überraschende Antwort lautet – Ja!

Beeindruckende Zeugnisse der Vergangenheit säumen beispielsweise die Via Agrippa, ehemalige Lebensader des Römischen Imperiums. So wird die lange Fahrt von Deutschland nach Südfrankreich und Nordspanien zur kurzweiligen Entdeckungsreise.

Hier beginnt auch die Reise des Autorenpaares Peggy und Patrick Leiverkus, die mit „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich 40 Argumente für eine außergewöhnliche Tour auf 1000 km römischer Geschichte liefern.