22. Mai 2018

Spätantike – Umbruch und Wandel

Rheinzone – politisch-religiöser Brennpunkt in der Spätantike

Das Eindringen fremder Völker und das aufstrebende Christentum führten vom 3. bis zum 6. Jahrhundert, dem Ende der Spätantike, zum sukzessiven politischen und gesellschaftlichen Umbau des römischen Großreiches. Warum römische Kaiser dabei auf die Nordwestprovinzen fokussierten und welche besondere Rolle die Städte am Rhein spielten, zeigt der Katalog „Spätantike und Frühes Christentum“ von Sabine Schenk und Konrad Vössing, herausgegeben von Gabriele Uelsberg. Kostbare und seltene Objekte aus der Dauerausstellung des Rheinischen LandesMuseums Bonn berichten aus einer Zeit der Unruhen und Veränderungen, sind aber auch Zeugen von Kontinuitäten im Neubeginn. Der Band ist der Start der Reihe „LVR-LandesMuseum Bonn – Blick in die Sammlung“ und überrascht zum Schluss mit einem archäologischen Rundgang durch das spätantike-frühchristliche Bonn.

Auf dem 19. Internationalen Kongress für Klassische Archäologie in Bonn wird dieser Band an unserem Buchstand präsentiert.