Köln ungeschönt

Wilhelm Scheiner als Fotograf

Rita Wagner und Mario Kramp




Köln ungeschönt

Der bekannte Maler Wilhelm Scheiner (1852–1922) fotografierte wie auch sein Vater das Leben und die Gebäude der Stadt Köln zwischen 1880 und 1914 als Vorlage für seine späteren Aquarelle. Die Aussage der Fotografien selbst hat man dabei lange Zeit außer Acht gelassen. Die Ausstellung „Köln ungeschönt“ im Kölnischen Stadtmuseum und der gleichnamige Katalog zeigen in diesen Fotografien das Gesicht der Stadt vor dem Großen Krieg unverstellt, alltäglich und eben authentisch.

Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Rita Wagner M. A., geb. 1956, studierte Neuere Geschichte, Soziologie und Publizistik in Münster; seit 1984 am Kölnischen Stadtmuseum, seit 2006 Leiterin der Graphischen Sammlung des Museums.

Dr. Mario Kramp, geb. 1961, studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Aachen und Paris, war Direktor des Mittelrhein-Museums Koblenz und ist seit 2010 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen zur kölnischen Geschichte und zur rheinisch-französischen Kulturgeschichte.

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung vom 21. November 2015 bis zum 24. April 2016 im Kölnischen Stadtmuseum.

Leseprobe

Pressestimmen

"[Die Fotos] erlauben einen ungeschönten, ehrlichen Blick auf eine Stadt im Umbruch" WDR 5 Scala, 23.11.2015

"Der Katalog zur Ausstellung zeigt jedoch, dass Schreiner in Köln fast deckungsgleiche Aufnahmen wie sein Pariser Zeitgenosse [Eugène Atget] schoss" Kölnische Rundschau, 21.11.2015