Eiszeitjäger. Leben im Paradies

Europa vor 15 000 Jahren

LVR LandesMuseum Bonn (Hrsg.)




Mann und Frau? Vater und Tochter?

Ein Mann, 40-45 Jahre alt, eine Frau Anfang 20 und ein Hund – das Besondere daran: Es handelt sich um die menschlichen und tierischen Überreste mit einem Alter von ca. 14.700 Jahren; gefunden vor 100 Jahren in Deutschland, genauer in Bonn-Oberkassel.

In seiner Bedeutung für die frühe Menschheitsgeschichte gesteigert wird diese Entdeckung durch die Beigabe aus Knochen und Geweih geschnitzter Kunstwerke. Hund und Kunst als Begleiter des Menschen schon in der späten Eiszeit, das ist aufsehenerregend und gibt Anlass sich mit der kompletten Lebenswelt des Eiszeitjägers zu befassen.

Mit den Untersuchungsmethoden des 21. Jahrhunderts war es einem Team von rund 30 Wissenschaftlern möglich, nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern alle Bereiche des komplexen Lebens der Eiszeitjäger wiederzugewinnen – eine Welt hart und fordernd, in der nur jene bestehen konnten, die die fast menschenleeren Räume beständig durchzogen, um weitreichende Kontakte mit anderen Gruppen aufrecht zu erhalten und ihren Familien das Überleben zu ermöglichen.

Zur Ausstellung

Vom 22. Oktober 2014 bis zum 28. Juni 2015 zeigt das LVR LandesMuseum Bonn die Ausstellung „Eiszeitjäger. Leben im Paradies? Europa vor 15.000 Jahren“ mit der das 100 jährige Jubiläum der Entdeckung des frühen Homo sapiens in Bonn- Oberkassel gefeiert wird.


Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Pressestimmen

"Detailgetreu und anschaulich bebildert, bereitet der Begleitband [...] die damalige Existenzrealität auf." Diplomatisches Magazin