Shoppen im Mittelalter (vergriffen)

Shoppen im Mittelalter

in einem Mainzer Kaufhaus

Hartmut Jahn und Elmar Rettinger (Hrsg.)




Shoppen im Mittelalter

Große Kaufhäuser sind keine Erfindung der Moderne – es gab sie schon vor über 600 Jahren. Ein wahres Einkaufsparadies beherbergte das mittelalterliche Mainz in seinen Mauern.

Die Quellen berichten von einem abwechslungsreichen Warenangebot. Man handelte und feilschte um exotische Gewürze, Fisch, Wolle, Seife und vieles mehr. Man kaufte nicht nur, was man zum täglichen Leben brauchte, sondern nutzte das vielfältige Angebot an luxuriöser Ware aus fernen Ländern. Auch Baumwolle, Flachs und Hanf, Seide und kostbare Tuche aus Reims und Arras wurden importiert und im Kaufhaus am Brand, in der Nähe des Doms zum Kauf angeboten.

Das bebilderte Sachbuch mit medialem Inhalt angereichert beantwortet Fragen: Wie hat das mittelalterliche Kaufhaus ausgesehen? Was geschah im Inneren und wie genau ging der Großhandel im Mainzer Kaufhaus vonstatten? Wer legte Preise fest und überwachte Recht und Gesetz beim Verkauf? Es überrascht mit einem für die deutsche Wirtschaftsgeschichte einzigartigen Dokument: der Mainzer Kaufhausordnung aus der Mitte des 15. Jhs., die über die Organisation des Handels im Mittelalter informiert.


Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Die Herausgeber:
Elmar Rettinger, nach dem mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossenen Studium der Fächer Mittlere/Neuere Geschichte und Germanistik in Mainz, widmete er sich schon mit der Promotion 1995 historisch-demografischen Themen zur Sozialgeschichte. Seit 1981 ist er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Geschichtliche Landeskunde in Mainz.
Hartmut Jahn leitet seit 2011 gemeinsam mit zwei Kollegen das Institut für Mediengestaltung der Hochschule Mainz und war aktuell mit dem Kurzfilm “Shopping Tour” – ein Projekt der Master-Studierenden – auf der Berlinale 2012 vertreten.

Manfred Liedtke und Manfred Große sind federführend für Konzept und Produktion der 3D-Animation des mittelalterlichen Mainzer Kaufhauses.

Leseprobe

Pressestimmen

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