Am Rande des Römischen Reiches

Ausflüge zum Limes in Süddeutschland

Suzana Matešic und C. Sebastian Sommer (Hrsg.)




Der Limes...

...von den Römern als de facto Rand ihres Reiches in Süddeutschland im 2. Jh. n. Chr. angelegt, ist heute ein faszinierendes Geländedenkmal mit den Überresten von Kastellen, Wachttürmen und Barrieren aus Palisade, Wall und Graben bzw. durchlaufender Mauer. Seit 10 Jahren ist dieses etwa 550 km lange System zwischen Rhein und Donau als UNESCO-Welterbe eingetragen.

Der Band gibt eine Einführung zur Entwicklung des Limes in Süddeutschland und setzt sich mit den Fragen auseinander, die die Archäologen auch nach mehr als 100 Jahren intensiver Forschung immer noch beschäftigen. Die wichtigsten Elemente und am Limes angewendeten Methoden werden erläutert. Kern ist die reich mit Karten und Bildern versehene Beschreibung von mehr als 40 der bedeutendsten Plätze zwischen Osterburken und Passau. Dabei kommen erstmalig sehr umfangreich die Ergebnissen der in Baden-Württemberg wie Bayern voran getriebenen Hightech-Prospektion der letzten Jahre, insbesondere Geophysik und sogenanntes Airborne Laserscanning, zur Vorstellung. Ein Glossar, Hinweise zu Museen am Limes und ein umfangreiches Literaturverzeichnis machen diesen Limesführer gleichermaßen geeignet und wichtig für den interessierten Laien wie den Archäologen oder Historiker.



Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

C. Sebastian Sommer ist Landeskonservator und Abteilungsleiter Praktische Denkmalpflege Bodendenkmäler am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, sowie Vorsitzender der Deutschen Limeskommission. Er hat ein Studium der Provinzialrömischen Archäologie in München, Freiburg und Oxford absolviert und ist Limesspezialist.

Suzana Matešic hat ihr Studium der Provinzialrömischen Archäologie in Köln mit einer Dissertation über römische und germanische Bewaffnung abgeschlossen und ist Geschäftsführerin der Deutschen Limeskommission.

Leseprobe

Pressestimmen

"… für den interessierten Laien wie den Archäologen oder Historiker." (AOL-Bücherbrief, Jg. 34/2015, Nr. 87)