Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten in Athen und Attika


Patrick Schollmeyer




Touristenhochburg schon in der Antike

Sprichwörtlich im Schatten von Athens weltberühmter Akropolis liegen in der Stadt selbst sowie im näheren Umland einzigartige Bauwerke, die einen Besuch lohnen. Neben den Tempeln für die Götter laden die Ruinen von Theatern, Marktplätzen, Friedhöfen, Schiffshäusern u.a. auch zu einem Streifzug durch Attikas spannende Vergangenheit ein. Sie ermöglichen den interessierten Besuchern einen Einblick in die vielfältigen Facetten antiken Lebens.


Griechenlands Hauptstadt Athen übt mit seinen einzigartigen Baudenkmälern und Kunstschätzen nicht nur auf moderne Kulturreisende eine besondere Faszination aus, sondern tat dies auch schon in der Antike. Spätestens in der Zeit nach dem Tod Alexanders des Großen (3.–1. Jh. v. Chr., Hellenistische Epoche) und erst recht unter der Herrschaft der Römer strömten bereits zahlreiche Kunst- und Bildungshungrige in die Stadt.

Von diesem einstigen Glanz hat, trotz Athens schwierigem nachantiken Schicksal zwischen fast vollständiger Verödung im Mittelalter und heutigem schier nicht enden wollendem Bauboom, erstaunlich viel die Zeiten überdauert. Die Bauten der Athener Akropolis wie Propyläen, Parthenon und Erechtheion gehören zu den bekanntesten Zeugnissen antiker Architektur weltweit. Aber auch über Athen hinaus bietet die Landschaft Attikas Einmaliges: darunter der Tempel des Meeresgottes Poseidon am Kap Sunion, das Demeterheiligtum von Eleusis mit dem berühmten Mysterienkult oder das Artemisheiligtum von Brauron sind mehr als nur eine Reise wert.

In Fortführung der bewährten Reihe stellt der Band die 50 wichtigsten archäologischen Stätten Athens und seines Umlandes Attika vor. Der Reisende wird über zentrale archäologische Fakten informiert und darüber hinaus in die Lage versetzt, die antiken Ruinen mit den Augen ihrer damaligen Erbauer und Nutzer zu betrachten.


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Über den Autor

Patrick Schollmeyer ist Dozent an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und betreut dort die Original- und Abguss-Sammlung des Instituts für Altertumswissenschaften, Arbeitsbereich Klassische Archäologie. Er hat zahlreiche Sachbücher zur Kunst und Architektur der griechisch-römischen Antike veröffentlicht und ist seit 2016 Vorsitzender des Deutschen Archäologen-Verbandes.

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