Forts in den Kolonien

See-Expeditionen der Niederlande und Schwedens im 17. und 18. Jahrhundert

Olaf Wagener




Abenteuerliche See-Expeditionen und Handelsposten rund um den Globus

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gründeten niederländische Handelskompanien Forts und Stützpunkte rund um den Globus: von Nordamerika über die Karibik bis nach Brasilien, von West- und Südafrika über Sri Lanka bis ins ferne Taiwan.


Der vorliegende Band stellt diese Unternehmungen vor und erzählt die Geschichte der niederländischen Kolonialforts, so auch den Konflikt mit den Schweden in Nordamerika. Die Niederlande und ihre Handelskompanien verstanden dabei manche Forts als Beginn einer dauerhaften Besiedlung, wie am Kap der Guten Hoffnung. Manchmal waren es aber auch nur kleine, bescheidene Forts mit nur wenigen Dutzend Mann Besatzung. Für eine kurze Zeit im 17. Jahrhundert entwickelten sich die Schweden zu einem ernsten Gegner der Niederländer im Gebiet der heutigen USA, das sie aber schnell aufgeben mussten.

Der Autor schildert die wagemutigen Reisen der Seefahrer des 17. und 18. Jahrhunderts. Er beschreibt die niederländischen Kolonialforts und die teilweise abenteuerlichen Umstände ihrer Erbauung. Doch auch der Kontakt mit fremden Kulturen und der Kampf gegen widriges Klima und konkurrierende Nationen rückt in den Fokus der Betrachtung.

Es ist eine Reise, die den Leser von Amerika bis in den Fernen Osten, zu fernen Kulturen und in die faszinierende Welt vergangener Jahrhunderte führt. Zur Veranschaulichung dienen zahlreiche, meist farbige zeitgenössische Karten und Abbildungen.


Über den Autor

Olaf Wagener, Kunsthistoriker und Historiker, studierte in Siegen und Heidelberg. Er ist seit vielen Jahren in der Burgenforschung tätig und arbeitet auch über Holz im Befestigungsbau und Kolonialbefestigungen. Seit 2005 organisiert er regelmäßige Tagungen zu Themenkomplexen der Burgenforschung, so beispielsweise zu Belagerungen und Belagerungsanlagen, zu Feuer und Feuernutzung sowie zu Aborten und Fäkalienentsorgung im Mittelalter.