Hoher Besuch und starke Worte
Buchdetails:
€ 29,00 (D) / € 29,90 (A)
320 Seiten, 120 Abbildungen
17 x 24 cm
gebunden
ISBN: 978-3-96176-126-5

Hoher Besuch und starke Worte

Zwei Jahrhunderte politischer Reden auf dem Hambacher Schloss

Sara Anil, Hans Berkessel, Kai-Michael Sprenger, Sahra Traub (Bearb.)






Politischer Diskurs aus zwei Jahrhunderten

Am 27. Mai 1832 kamen auf dem Hambacher Schloss rund 30.000 Menschen zum Hambacher Fest zusammen. In glühenden Reden wurden bürgerliche Freiheiten und die deutsche Einheit gefordert, aber auch zu europäischer Solidarität und Völkerfreundschaft aufgerufen. Das Schloss ist bis heute Bühne und Begegnungsort. Die lange Liste berühmter Rednerinnen und Redner ist Zeugnis des erinnerungskulturellen Umgangs mit dem Hambacher Fest als Meilenstein der deutschen und europäischen Demokratiegeschichte.


Der Überblick über die politischen Reden auf dem Hambacher Schloss der vergangenen ca. zwei Jahrhunderte hebt nicht nur die Bedeutung dieses Erinnerungsortes für unsere Demokratie hervor; sie bietet zudem eine in der deutschen Geschichte nicht zu unterschätzende Bandbreite an politischer Kommunikation und politischen Ansichten. Dabei reflektieren die Reden auf besondere Weise den gesellschaftlichen Diskurs ihrer jeweiligen Zeit.

Diese Anthologie verschiedener Reden auf dem Hambacher Schloss bekundet die besondere Bedeutung der politischen Rede für eine Vielzahl von Disziplinen und Fragstellungen innerhalb der Geschichts-, Politik-, Kultur-, und Gesellschaftswissenschaft.


Über den Autor

Der Herausgeber Das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz e.V. (IGL) Hans Berkessel StD i. R., Historiker und Pädagoge, Projektmitarbeiter am IGL mit den Arbeitsschwerpunkten Demokratiegeschichte, Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte des 20. Jhs.; Auszeichnungen: Gutenberg-Statuette (2015), Bundesverdienstkreuz (2016). Michael Matheus Dr. phil., Professor und Leiter des Arbeitsbereiches Mittlere und Neuere Geschichte sowie Vergleichende Landesgeschichte an der JGU Mainz bis 2018; von 2002 bis September 2012 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Vorsitzender und Direktor des IGL, Vorsitzender des Deutschen Studienzentrums in Venedig (DSZV). Mitglied des Direktoriums des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft (RIGG). Kai-Michael Sprenger Dr. phil., Historiker, Geschäftsführer des IGL; Forschungsschwerpunkte: Südwestdeutsche Landesgeschichte, Mainzer Geschichte, Geschichte Italiens im Mittelalter, Rezeptionsgeschichte des Mittelalters. Seit Januar 2016 Referent im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (Referat für Archive, Bibliotheken, Nichtstaatliche Museen, Landesgeschichte und Heimatpflege).