Als Franken fränkisch wurde
Buchdetails:
€ 20,00 (D) / € 20,60 (A)
192 Seiten, 50 Abbildungen
21 x 23 cm
gebunden
ISBN: 978-3-96176-120-3

Als Franken fränkisch wurde

Archäologische Funde der Merowingerzeit

Markus Mergenthaler






Nur die Archäologie legt Zeugnis ab

Der Norden Bayerns wird von den Franken bewohnt, einem Menschenschlag, der sich deutlich von der Bevölkerung Altbayerns unterscheidet. Der Grund dafür: Ihre Vorfahren – Germanen aus dem Stammesverband der Franken – sind ab dem frühen 6. Jh. n. Chr. aus dem Mittelrheingebiet in das Land am Main gekommen.


Nach dem Sieg über die Alamannen 496 n. Chr. und Thüringer 531 n. Chr. begannen die fränkischen Könige aus dem Geschlecht der Merowinger das heutige Frankenland zu kolonisieren. Wichtigste archäologische Quelle sind dabei die sog. „Reihengräberfelder“, auf denen die neuen Siedler ihre Toten mit voller Tracht- und Waffenausrüstung bestatteten. Viele der Grabbeigaben stammen dabei aus ihren Herkunftsgebieten im Rheinland.

Eine besonders dichte Konzentration von Reihengräberfelder befindet sich am südlichen Maindreieck. Erst kürzlich ist es hier gelungen, die archäologischen Spuren einer frühen fränkischen Siedlung zu entdecken.

In dieser nahezu schriftlosen Zeit können nur die archäologischen Funde von Tracht, Bewaffnung, Alltagskultur, aber auch Kunst und Glaubensvorstellungen der ersten Franken in Franken berichten.

Über den Autor

Der Herausgeber

Markus Mergenthaler ist leitender Direktor des Knauf-Museums Iphofen, das eine der größten Reliefsammlungen in Gips der großen Kulturepochen der Menschheit beherbergt.