Fr, 20.07.2018

Kopenhagen oder Tokyo – Hoher Norden oder Ferner Osten?

Zwei Reisen – zwei Metropolen: Kopenhagen und Tokyo

Die eine nennt man nicht umsonst das Venedig des Nordens – Kopenhagen. Die andere ist eine der fantastischsten Megacities der Moderne – Tokyo.

Plant man eine Reise, ist man in beiden Fällen gut beraten, sich Geschichte und Kultur dieser Hauptstädte einmal zu Gemüte zu führen. Der städtische Kosmos dieser Metropolen wurde über viele Jahrhunderte von namhaften Persönlichkeiten ausgebildet und durch umwälzende Ereignisse geprägt. Die beiden handlichen Bände „Kopenhagen eine Biografie – Menschen und Schicksale. Von Absalon zur kleinen Meerjungfrau“ von Matthias Bath oder „Tokyo eine Biografie – Menschen und Schicksale. Von Edo und dem Stadtgrüner Ota Dokan bis Kaiser Hirohito und dem Ende der alten Stadt Tokyo“ von Till Weber lassen die Sehenswürdigkeiten der beiden Städte entlang der Biografien ihrer wichtigsten Geschichtsprotagonisten besser verstehen. 

Do, 19.07.2018

Ein Geschenk des Meeres – Die Kykladen

Die Kykladen, ein Paradies für alle Inselreisenden

Die Inselgruppe der Kykladen, im Herzen des Ostmittelmeeres gelegen, gilt als beliebtes Reiseziel. In der Antike war sie ein Dreh- und Angelpunkt für den Handel im Mittelmeer. Besonders die Insel Delos, von Griechen und Römern als heilig angesehen, zog schon in der Antike Scharen von prominenten Besuchern und internationalen Händlern an. Für Wohlstand sorgte dabei vor allem der Sklavenhandel.  
Kurt Roeske und Patrick Schollmeyer begleiten in ihrem Kultur- und Erlebnisreiseführer „Kykladen. Von Delos bis Santorin“ den Besucher zu den Sehenswürdigkeiten und lassen vor diesen Kulissen antike Zeitzeugen aus dem damaligen Leben sprechen. 

 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Blick vom Kynthos auf das delische Ruinengelände  
© (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bc/
Delos_Arch%C3%A4ologische_Ausgrabungsst%C3%A4tte_01.jpg)
 
Do, 12.07.2018

Quirlige Konsumenten und „weltweite“ Handelsmärkte

Unersättliche Konsumenten lösten schon im römischen Reich eine Globalisierung des Handels aus

Die Entwicklung auf den weltweiten Handelsmärkten treibt gerade dieser Tage Produzenten und Konsumenten um. Globalisierung in den Bereichen Kultur und Wirtschaft war aber schon in römischer Zeit ein Thema. Die Optimierung des Transportwesens zu Wasser und zu Land sowie eine ausgefeilte Logistik und Finanzkontrolle gewährleisteten eine nahtlose Handelskette. Der Warentransport per Schiff trug allerdings schon damals die Hauptlast des reichsweiten Handels. Entsprechend waren Häfen die Ballungszentren der Märkte.

 

Der Katalog „Warenwege – Warenflüsse“ zur gleichnamigen Ausstellung im LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten stellt die Metropole Colonia Ulpia Traiana, das heutige Xanten, als eines der großen Handelszentren in Niedergermanien vor. Der Band berichtet von Bevölkerung und Legionen als Konsumenten, von den Schicksalen antiker Kaufleute und erzählt davon wie Münzen zu Geld wurden.

 

Mo, 02.07.2018

Geschichtsreise quer durch Europa

Spannende Geschichtsreise von Köln bis Nîmes

Europas reichhaltige Geschichte ist manchmal versteckt. Doch mit dem Reiseführer „50 weitere archäologische Stätten in Deutschland – die man kennen sollte“ von Wolfram Letzner lässt sich auch ein unbekannter Teil deutscher Geschichte entdecken. Wem das nicht reicht, der fährt nach Frankreich und spürt mithilfe des Buches von Peggy und Patrick Leiverkus „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich“ der Kultur dieses Landes nach und das schon auf dem Reiseweg. 

 

Do, 21.06.2018

Sein Wahrzeichen – ein Löwe aus Gold

Seine ältesten Schätze – Gold & Wein

Georgien ist nicht nur das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018, sondern eine Region in der Gold & Wein schon seit der Frühzeit die Grundlage für eine reiche Kultur ist. Der Katalog „Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze“ ist eine mitreißende und bildgewaltige Reise durch das kulturelle Erbe Georgiens. Neueste archäologische Funde zeigen, warum die Kaukasusregion seit jeher als Brücke zwischen den Kulturen des nordpontischen Steppenraums und Mesopotamiens gilt. Bis zum Erscheinen des Bandes im Oktober 2018 zur Frankfurter Buchmesse halten wir Sie mit weiteren Details auf dem Laufenden.

Mi, 20.06.2018

Einwanderungsland Deutschland seit 100 Jahren

Warum Deutschland zu einem Einwanderungsland wurde und wie es damit bis heute umgeht

Bereits 1914 war Deutschland mit 1,2 Millionen Arbeitern aus dem Ausland weltweit das größte Einwanderungsland nach den USA.

Schon ab 1890 führte das „Wirtschaftswunder“ zum Arbeitskräftemangel v. a. in Bergbau und Industrie – Arbeitskräfte aus dem nahen Ausland wie Polen, Russland und Österreich-Ungarn füllten die Lücken. Man nannte sie „Wanderarbeiter“, denn sie blieben selten dauerhaft.

Über die Jahrzehnte war es immer wieder der wirtschaftliche Aufschwung der einen Bedarf an Arbeitskräften erwachsen ließ. Nun war es die junge Bundesrepublik, deren aufstrebende Unternehmer an dauerhafter Beschäftigung von Arbeitnehmern interessiert waren und wieder kamen Menschen aus Süd- und Osteuropa, Portugiesen, Italiener, Jugoslawen etc. – man nannte sie nun „Gastarbeiter“.

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Fr, 15.06.2018

„Lebenslust und Wohlgefühl“

Reisen, Kochen, Wohnen und Mode

Folgende Titel sind anregend und ein Stück Lebensqualität

Fr, 15.06.2018

GOURMAND World Cookbook Award 2018

Kulinarischer Reiseführer bekommt GOURMAND World Cookbook Award 2018

Der auch als „Oscar“ der Kochbücher bezeichnete Internationale GOURMAND World Cookbook Award ging an unser Buch „Zu Gast auf Island“. Der kulinarische Reiseführer und prachtvolle Bildband zugleich erhält den 3. Platz als schönstes Buch im Bereich Kochen und Kultur – Skandinavien.

Das ungewöhnliche Koch- und Reisebuch „Zu Gast auf Island“ ermöglicht es Lesern nicht nur die außergewöhnliche Geographie und Geschichte Islands zu entdecken, sondern ist eine Entdeckungstour durch die Isländische Küche, ermöglicht durch die Autoren Renate Kissel und Ulrich Triep.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
Abbildung Heidelbeersuppe: © SSP Media GmbH
Mi, 13.06.2018

Lampen – Lifestyle und Kulturform

Geschichte der Lampen von der Vorzeit bis in die Moderne

Schon früh dienten sie als Behältnisse zum „festhalten des Feuers“ und zum „domestizieren des Lichts“ – Lampen. Durch die Jahrhunderte hindurch entwickelten sie sich allerdings zu mehr als bloßen Hüllen.

Im Laufe der Jahrtausende wurden aus einfachen Öllampen in Muschelschalen oder Schneckenhäusern, komplexe und aufwändig gestaltete Petroleumlampen. Lampen gehörten als Kultur- und Kunstform zunehmend zum privaten Umfeld und waren somit Ausdruck persönlichen Lebensstils.

Werner Touché, schafft mit seinem Buch „Leuchtende Vergangenheit. Historische Lampen aus der Sammlung Touché“, eine Überschau über Form und Funktion von Lampen durch die Menschheitsgeschichte und zeigt dabei, wie aus einem Nutzobjekt ein Lifestyle-Symbol wird.