Mo, 17.02.2020

Amerika und zurück

Wie Otto Jakobi nach Amerika floh und als Arthur Jacoby zurück kam

Heute wollen wir von einer der vielen Lebensgeschichten aus unserem Band „Die Juden vom Altrhein“ erzählen, von einem, der als Flüchtling nach Amerika ging und als Soldat zurückkam. Otto Jakobi, 1920 in einer jüdischen Familie geboren und in Eich in Rheinhessen aufgewachsen, musste 1935 seine Schulausbildung vorzeitig abbrechen und seinen Traum vom Studieren begraben. Ein Jahr später war seine Familie schon vor den Nationalsozialisten nach Amerika geflüchtet. In Amerika bewies Otto Jacoby Ehrgeiz, lernte Englisch, schloss 1941 die Harlem Evening High School als Klassenbester ab und trat 1943 dem amerikanischen Militär bei – und nahm eine neue Identität als Arthur Jacoby an. Als Teil der „Ritchie Boys“ kam er 1944 nach Europa und verhörte dort deutsche Kriegsgefangene. Den 8. Mai 1945 verlebt er in Paris, beschreibt ihn später als schönsten Tag seines Lebens. Noch im selben Jahr kehrte er als Soldat an den Ort seiner Kindheit zurück und setzte sich dort für den Wiederaufbau des jüdischen Friedhofs ein.

Do, 13.02.2020

Einblicke in eine Planstadt – die Stadt Megalopolis

Eine antike griechische Stadt – Baupolitik von der Tyrannis zur Demokratie

Mit der griechischen Antike entfaltete sich für die Lebensweise Stadt das Modell eines modern konzipierten urbanen Gebildes, dessen bauliche Ausstattung nicht nur Ausdruck von Urbanität, sondern auch des jeweiligen politischen Systems, sein sollte. Die Stadt als Zentrum zunächst einer Tyrannis und später der Demokratie zeigt unser neuer Titel „Megalopolis – Eine griechische Stadt in Arkadien. Die Stoa Myropolis“. Er stellt die Ergebnisse der Grabungskampagnen der Jahre 2000 bis 2002 vor, zeigt die Ausstattung der Stadt mit öffentlichen Gebäuden und Plätzen und geht in diesem dritten Band der Megalopolis-Reihe insbesondere auf das Hallengebäude der Stoa Myropolis ein, eine politisch motivierte Stiftung sowie Wirtschafts- und Repräsentationsbau.

 

Di, 28.01.2020

Stabile Seitenlage

Eine kleine Leseprobe aus unserer Festschrift „Stabile Seitenlage“ von der Seite 50 zum Thema „Provenienzforschung“:

Das Buch gibt es hier!

Do, 23.01.2020

Die Altstadt von Aleppo

Sind Wiederaufbau und Neuanfang des UNESCO-Weltkulturerbes „Altstadt von Aleppo“ möglich?

Der Krieg hat die Altstadt von Aleppo fast gänzlich zerstört, aber auch einen Blick nach vorne in der zweitgrößten Stadt Syriens ausgelöst. Wo eben noch Bomben gefallen sind, wird heute schon am Wiederaufbau und Neuanfang gedacht. Der von Mamoun Fansa herausgegebene Sammelband „Die Altstadt von Aleppo im Wandel. Einsichten – Rehabilitation – Wiederaufbau“ beschäftigt sich mit den Aktivitäten ab den 1980er Jahren zum Wiederaufbau und Erhalt der Aleppiner Altstadt, die in ihrer 5.000-jähirigen Geschichte bereits mehrfach Opfer von Zerstörungen wurde. Durch diese Rückschau werden Anregungen für ein Wiederaufbaukonzept der Aleppiner Altstadt gegeben und dabei an den 2017 verunglückten Gründer des Altstadt-Rehabilitationsprojekts, Adli Qudsi, erinnert. Eine Entdeckung sind hier erstmals veröffentlichte historische Fotografien der Jahre 1900-1918.
Als weitere Lektüre zu Aleppo und Syrien empfehlen wir Ihnen folgende Titel aus unserem Programm:




Di, 21.01.2020

Handschriftliches aus der Gutenbergstadt Mainz

Von A, wie Alexander Prinz von Hessen und bei Rhein, bis Z, wie Zuckmayer erzählen handschriftliche Original-Dokumente von der Beziehung berühmter Persönlichkeiten zu Mainz

Hier kommen Berühmtheiten, die normalerweise nicht in erster Linie mit Mainz in Verbindung gebracht werden, handschriftlich zu Wort. Ihr Leben ist durch Geburt, Werk, Freundschaft, Geschäftsbeziehung oder einfach nur als Station ihrer Vitae mit der Stadt verknüpft. Der gebürtige Mainzer Eckhart Pick legt in seinem Buch „Mainzer G/gestalten die Welt – Handschriftliches von A bis Z“ erstmals Handschriften (Autografen) berühmter Menschen aus einem Zeitraum von 1661 bis 1984 vor: Die Lebenswege eines Napoleon Bonaparte, Marc Chagall oder Alfred Döblin, einer Emy Roeder oder Anna Seghers kreuzen immer wieder die Gutenbergstadt. Das Buch ruft nicht ganz so Bekanntes, aber dafür umso Interessanteres, in jedem Fall aber Wissenswertes auf.

Fr, 17.01.2020

Köln geht in die Verlängerung!

Ausstellung Köln am Rhein wurde verlängert

Aufgrund hoher Besucherzahlen wurden die beiden Ausstellungen Köln am Rhein und Köln an der Seine noch bis zum 26. Januar 2020 verlängert. In eindrucksvollen Fotografien aus vier Zeitabschnitten wird das Porträt einer Stadt im permanenten Wandel aufgezeigt.

Mit dem Ausstellungsort, dem Kölnischen Stadtmuseum, verbindet uns schon lange eine sehr gute Zusammenarbeit. Gemeinsam erschienen hier auch die Kataloge „Köln 68! Protest. Pop. Provokation.“ und „Konrad der Große – Die Adenauerzeit in Köln 1917 bis 1933„. Während der Fotobildband „Köln ungeschönt“ bereits vergriffen ist, sind wenige Exemplare unserer ersten gemeinsamen Publikation „Achtung Preußen! – Beziehungsstatus: kompliziert. Köln 1815-2015“ noch immer erhältlich!

Fr, 10.01.2020

Hundert Jahre Saargebiet!

Herzlichen Glückwunsch liebes Saarland! Am 10. Januar 1920 wurde das Saargebiet erstmals als eigenständige Region im Versailler Vertrag definiert!

Weiteres außergewöhnliches Wissen über das Saarland gibt es in unserem Buch „Saarland – Entdeckungsreise zu 60 spannenden Orten der Geschichte!“

Mo, 06.01.2020

Neuer Start, neues Glück!

Was kommt Neues im Jahr 2020?

Einige halten bereits die Frühjahrsvorschau 2020 in Händen und freuen sich auf neues Lesematerial über Geschichte, Archäologie und Kunst. Wir starten heute wieder mit voller Besetzung ins Jahr 2020 und haben jetzt alle kommenden Titel unter Neuerscheinungen (Link) in unser Programm aufgenommen. Eines wollen wir verraten: Das Frühjahr wird bunt! Wem unser gerade erst erschienener Band Zeitkolorit gefallen hat, der darf sich auf faszinierende Farben der Welt unter Tage in der Falkensteiner Höhle, auf die schrillen Entwürfe des „Crazy Shoe Awards“ und auf die prächtige Landschaft von Japans Norden freuen!