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Ritterturniere im Mittelalter

Es handelt sich bei diesem Produkt um eine Print-Ausgabe.

Werner Meyer folgt der Frage nach den Ursprüngen des Turnierwesens, nach den verschiedenen Arten der Kampfspiele und nach der jeweiligen Ausrüstung. Aus einem uralten Brauchtum herrührend entwickelt sich das Turnier seit etwa 1200 zu einem aufwändigen Fest, das bis zum Ausgang des Mittelalters ein wesentliches Element der ritterlichen Standeskultur bildet. An dieser haben auch die Frauen einen großen Anteil. Sie waren mehr als Zuschauerinnen, Gehilfinnen bei der Verteilung der Preise, oder schmückendes Beiwerk bei abendlichen Tänzen – sie trafen maßgebliche Entscheidungen über Prügelstrafen bei Verstößen gegen die Standesehre.
Da an diesen Großveranstaltungen, die in den Städten abgehalten wurden, zahlreiche Gewerbe beteiligt waren, waren Turniere ein nicht unbeträchtlicher Wirtschaftsfaktor.
Ungeachtet der Gedankenwelt der Ritterturniere spiegeln sich in der Praxis der gefährlichen Kampfspiele die mittelalterliche Gewaltbereitschaft und die Risikofreudigkeit einer kriegerischen Oberschicht. Mit dem Erlöschen des Turnierwesens im 16. Jahrhundert findet auch die Welt des Rittertums ihr Ende.

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-96176-008-4

Autor

Werner Meyer

Buchausgabe

Print

Untertitel

Lanzenstechen, Prunkgewänder, Festgelage

Erscheinungsdatum

29.09.2017

Sprache

Deutsch

Lieferstatus

Verfügbar

Illustrationen

90

Seiten

184

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