Do, 16.11.2017

Gewürze im antiken Rom

Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel – die Welt der Gewürze in römischer Zeit war vielfältig

Nicht nur die sehr spezielle Verwendungsweise der Gewürze im alten Rom zur Verfeinerung von Gerichten, sondern auch ihre Inhaltsstoffe und deren Eigenschaften sind bemerkenswert. Die Autoren Günther E. Thüry und Johannes Walter schlagen mit ihrem Buch „Gewürze aus dem alten Rom. Das Geheimnis der römischen Küche“ manch neues Kapitel zum Thema wie aus einer Pflanze ein Gewürz wird auf. Sie ermöglichen dank einer lexikalischen Aufstellung die Identifikation von Würzpflanzen und berichten aus der spannenden Verbreitungs- und Handelsgeschichte von Gewürzen. Dank einer zauberhaften Bebilderung wird daraus schließlich noch ein wahrer Augenschmaus!

Schwarzer Pfeffer © J. J. [von] Plenck, Icones plantarum medicinalium, Teil 1–5 (Wien 1788–1792), passim

Mo, 13.11.2017

Herbergen der Johanniter

Durch den kleineren Nordteil der Festungsstadt Rhódos verlief die Ritterstraße – Ort zahlreicher Herbergen der Johanniter

Über die Funktion der Herbergen der Johanniter geben die Ordensstatuten von 1588 erstmals Auskunft. Sie dienten als zentraler Treffpunkt und Anlaufstelle der „Zungen“ des Ordens. Hier kamen die Mitglieder zu Beratungen und Mahlzeiten zusammen und es wurden Besucher, Ritter und hochrangige Gäste empfangen.

Sie bildeten einen Teil der Residenzstadt der Johanniter, die im Zusammenhang mit der Großmeisterburg und weiteren Monumenten der Wehrgeschichte im Werk Burgen und Festungen des Johanniter-Ritterordens auf Rhódos und in der Ägäis (Griechenland 1307–1522)vorgestellt werden.

Rhódos, collachium. Ritterstraße in Höhe der Herberge von Frankreich © Michael Losse

 

#HerbergenderJohanniter

#Ritterorden

#Rhodos

Mo, 06.11.2017

Gewürzlexikon im alten Rom – für Genießer

Im alten Rom versprach man sich viel von Gewürzen und ihrer Verwendung

Knoblauch galt im alten Rom nicht als Rezept gegen Dämonen, Geister und die empfindlichen Sinne von Vampiren. Knoblauch war die Nahrung der ärmeren Gesellschaftsklassen – sein starker Geschmack wurde eher den kräftigen Mägen des einfachen Mannes zugesprochen. Knoblauch war praktisch „nichts für Feiglinge“ (A. Dalby & S. Grainger). Die Aminosäure Alliine ist für das recht eigene Aroma sowie auch den beißenden Geruch von Knoblauch verantwortlich: Knoblauch gilt gewiss als krankheitsabwehrend und ist damit gesund.

Das Geheimnis der römischen Küche – Gewürze aus dem alten Romführt durch die beliebtesten Gewürze des antiken Roms, ihre Inhaltsstoffe, Herkunft sowie Anwendung innerhalb und außerhalb der römischen Küche.

 

 

 

 

 

 

 

Abb. rechts: © J. J. [von] Plenck, Icones plantarum medicinalium, Teil 1–5 (Wien 1788–1792), passim

Abb. links: © Wikimedia, gemeinfrei. Aufn. David Monniaux (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ail_p1040223.jpg)

Fr, 03.11.2017

#Nanovum – wie aus einer Idee ein Buch wird

Zu seiner Entstehung berichtet ein Buch – eine Autobiografie in 8 Folgen

Eine Zeitung bespricht ein Buch. Wir möchten es kaufen. Der Buchhändler zeigt es in seinem Schaufenster. Ahnen wir, welchen Weg dieses Werk vom Kopf seiner Autoren bis ins Buchgeschäft zurückgelegt hat? Ab kommenden Montag erfährt man über unsere Facebook– und Twitter-Accounts live aus dem Munde des #Nanovum, wie das alles geht.

Fr, 03.11.2017

Es wird monumental! Burgen der Kreuzritter

Auf Rhódos und den Dodekanes errichteten Kreuzritter gigantische Bauten – die burgenkundlich wichtigsten ihrer Art

Hier zwischen Orient und Okzident, im ägäischen Ordensstaat der Johanniter 1307-1522, entstanden zahlreiche Burgen, Festungen und Wachttürme, die der Verteidigung gegen die türkischen und mamlukischen Angriffe dienten. Ihre Einordnung in eine Gesamtdarstellung europäischer Wehrbaugeschichte vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit nimmt Michael Losse mit seinem Buch Burgen und Festungen des Johanniter-Ritterordens auf Rhódos und in der Ägäis (Griechenland 1307–1522) vor.

Bis zum Erscheinen des Bandes am 27. November 2017 eröffnen wir Ihnen weitere Einblicke in das Buch. Einen ersten Eindruck vermitteln diese Bilder.

Abb. oben: Rhódos, Großmeisterburg und Mandráki-Hafen © Michael Losse
Abb. unten: Rhódos. Steinbruch zur Gewinnung von Baumaterial im Stadtgraben; links das D’Amboise-Tor, hinter der Stadtmauer die Großmeisterburg © Michael Losse
Do, 02.11.2017

Koalitionsverhandlungen und Kurz-Nachrichten – alle sprechen über Klima

Unter dem Thema Klima tagt die gleichnamige UN-Konferenz in diesem Jahr in Bonn

Weniger bekannt ist, dass sich das Klima und seine Auswirkungen auch in den Jahrringen von Bäumen ablesen lässt. Diese sind Ausdruck des lokalen und regionalen Klimageschehens, denn ihre Breite wird durch die jährlich unterschiedliche Witterung bestimmt. Die Autoren haben die Wuchsmuster von Bäumen in Europa, Amerika, Asien und Neuseeland über 8000 Jahre zurückverfolgt und in einer Kurve erfasst. Diese 8000-jährige Kurve weist ähnlich verlaufende Marker wie die Temperatur- und Niederschlagskurven sowie die Sonnenfleckendaten auf und kann damit auch klimatisch interpretiert werden.

In unserem Band „Klimaspuren der Bäume – Strahlungsschwankungen der Sonne als Impulsgeber“ erfährt der Leser, welche weiteren Erkenntnisse auch für die Zukunft gewonnen werden können. Er empfiehlt sich als Rahmenlektüre nucht nur zur UN-Klimakonferenz in Bonn, sondern auch als generelle Sachinformation zu einem emotionalen Thema.