Fr, 28.04.2017

Sagenumwobener Strom

Tagesausflug nach St. Goarshausen heißt Frühling am Strom erleben

Wussten Sie schon, dass St. Goarshausen, am Rhein-Strom gelegen, eine enge Beziehung zu Heinrich Heine hat? Man erhält bei einer Stadtführung durch die historische Altstadt von St. Goarshausen nicht nur auf diese Frage eine Antwort, sondern erfährt beiläufig über den Salmfang in früheren Zeiten im Rhein oder wird an die berühmteste Sage vom Strom erinnert – „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten …“

An die berühmte Loreley erinnert hier Vieles, von der Ausstellung „Feeling Loreley“ bis hin zu einem Café-Restaurant „Loreley“. Dieser berühmte Fels wirft seine Schatten bis nach Japan. Auch darüber werden Sie in unserem Band „Mittelrhein – Malerische Reise vom Mäuseturm bis zum Rolandsbogen“ informiert.

Eine Anmeldung für die Stadtführung ist erforderlich und möglich bei der Loreley-Touristik (info@loreley-touristik.de).

© Andreas Bruchhäuser, Rheintal vor der Loreley, Pastell 2014

Mi, 26.04.2017

„Großes Format“ erobert architektonischen Raum

Raum wird zur einzigartigen Bühne für ein wachsendes Kunstwerk

Peter Casagrande nutzt die neutrale Architektur in einem weiten Raum als Atelier für seine Malerei, die so entschieden zum großen Format tendiert, so energisch über die Ränder der bemalten Wände ausgreift und so besitzergreifend den umgebenden Raum beherrscht, dass ein Rahmen um diese Bilder hier wie Gefängnismauern wirken würden.

„Das große Format“ von Peter Casagrande geht als Ausstellungskatalog über das übliche Verständnis eines solchen hinaus und wirkt eher wie ein Werkverzeichnis mit außergewöhnlichem Seherlebnis. Es gelingt dem Band, auf einzigartige Art und Weise die von der Malerei erreichte Raumwirkung für den Leser darzustellen.

Wer die Ausstellung gerne auch über die Buchseiten hinaus erleben möchte, kann bis zum 3. September 2017 das ehemalige Ernst-Sachs-Bad in der Kunsthalle Schweinfurt besuchen.

Hier können Sie schon einmal den Katalog bestellen.

Di, 25.04.2017

„Reisen bildet“

Schon Goethe wusste: „Reisen bildet“

Nicht nur Fernsehspots weisen darauf hin, auch unsere neuen Titel aus der Reihe „Die bekanntesten archäologischen Stätten …“ gehören in die Kategorie „Reisen bildet“. Denn sie begleiten auf dem Weg von Deutschland nach Südfrankreich entlang der römischen Fernstraße Via Agrippa und illustrieren die bisher noch weißen Flecken Albaniens.

Beeindruckende Zeugnisse der Vergangenheit säumen die ehemalige Hauptverkehrsachse des römischen Imperiums und werden in „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich“ von Peggy und Patrick Leiverkus vorgestellt. Hier können Sie das Buch bestellen.

Die urwüchsige Landschaft Albaniens ist das Traumziel für naturverbundene Wanderer und Entdecker. Mit „Die 40 bekanntesten archäologischen und historischen Stätten in Albanien“ von Wolfram Letzner können aber auch die zahlreichen Kulturdenkmäler des kleinen Balkanlandes Albanien ergründet werden. Hier können Sie das Buch bestellen.

Beide Erlebnisräume überzeugen gleichermaßen durch großartige Natur und reiches Kulturerbe und liefern somit mehr als genug Material für zwei äußerst lesenswerte Kulturführer, die zum Reisen inspirieren.

Mo, 24.04.2017

Was man zum Leben braucht

Alltäglich Notwendiges und außergewöhnlich Genussvolles macht das Leben lebenswert

Leben in Rheinland-Pfalz hat eine hohe Qualität. Dazu tragen nicht zuletzt der erlesene Wein und das gute Essen bei. „Vom Backen, Brauen, Keltern und Gerben – Zeugnisse der Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln sowie Bekleidung in Rheinland-Pfalz“ ist die erste Veröffentlichung zum Thema und führt an die Orte der Produktion von Wein, Sekt und Bier, Brot, Fleisch und Tabak, Leder und Tuch. Der Autor, Paul-Georg Custodis erzählt in diesem bildreichen Band fesselnd und lehrreich über Herstellung, Verarbeitung und den Handel. Er öffnet damit ein eher unbekanntes Kapitel der rheinland-pfälzischen Geschichte.

Ein Buch, das zum Lesen, Nachschlagen und Erkunden einlädt!

Hier können Sie das Buch bestellen.

Do, 20.04.2017

Römisches Flair unter freiem Himmel

Ein römisches Kastell mit besonderem Flair in Bayern

Ob junges Frühlingsgrün oder goldenes Herbstlaub – dieser Ort hat ein besonderes Flair. Im Freilichtmuseum in Neustadt an der Donau, auf dem ehemaligen Ausgrabungsgelände von Eining liegt das Römerlager Abusina, wo einst römische Truppen den Angriffen der Barbaren trotzten. Das Kastell wurde in der Regierungszeit des Kaisers Titus ca. 80 n. Chr. angelegt und diente zur Sicherung der Donaugrenze. Mehr über die interessante Geschichte des Kastells erfahren Sie in unserem Kulturführer „50 weitere archäologische Stätten in Deutschland – die man kennen sollte“.

Der Besuch des Kastells ist übrigens gratis!

© Wolfram Letzner

 

Mo, 10.04.2017

Die Etrusker jetzt in Aschaffenburg

Mysteriöse Herkunft und scheinbares Verschwinden – Die Etrusker geben Rätsel auf

Im Pompejanum in Aschaffenburg zeichnet eine Ausstellung extravaganten Goldschmuckes, faszinierender Malereien und vor allem ungewöhnlicher Tongefäße ein komplexes Bild dieses rätselhaften Volkes, der Etrusker. Wer mehr über das „Geheimrezept“ der Jahrhunderte währenden Erfolgsgeschichte der Etrusker erfahren möchte, dem sei der Begleitband zur Ausstellung empfohlen. Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober 2017 im Pompejanum in Aschaffenburg zu sehen.

Pressestimmen

\"[...] reich ausgestattete(r) Katalog [...]\" (Tilmann Spreckelsen am 16.07.2015 in der FAZ)

Die staunenswerte Kunstfertigkeit der etruskischen Handwerker teilt sich \"am Beispiel prächtiger Fibeln, einer goldenen Halskette [...] oder auch der filigranen Schwerter\" mit. (Tilman Spreckelsen am 08.04.2017 in der FAZ)

Do, 06.04.2017

Himmlisch diabolisch – Mode der anderen Art

Frau trägt Schlange oder federleichtes Weiß – das ist himmlisch neue Mode junger Designer

Die Antike als Inspiration für junge Modeschöpfer – das war die Grundidee eines Projektes der Akademie für Mode & Design (AMD) in München. Das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung der Studierenden mit antiker Kleidung, ihrer Stofflichkeit und ihren Accessoires ist eine völlig neue und expressive Modekollektion.

Die professionellen Fotografien dieser Kreationen, aufgenommen von Peter Schreiber und Renate Kühling, werden seit dem 5. April 2017 in der Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek München in Gegenüberstellung mit deren antiken Vorbildern gezeigt. Aufgemacht wie ein Mode-Journal ist dementsprechend auch der Begleitkatalog DivineXDesign.

Ein Must-have für Frau und Mann von heute!

Pressestimmen

Die „modernen Entwurfsskizzen der Studenten“ schlagen „sichtlich den Bogen zu den Vitrinen mit ihren historischen Schätzen“ (Susanne Hermanski am 04.04.2017 in der Süddeutschen Zeitung)

„Alles in allem ein spannend zu lesender Katalog, zu einer Ausstellung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.“ (Helga König am 13.04.2017 in Buch, Kultur und Lifestyle)

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

© Frank Lin                                                 © Susanna Niklas

Mi, 05.04.2017

Frühlingsbeginn lockt Ausflügler

Archäologische Parks, historische Stätten und Museen richten sich zu Frühlingsbeginn hübsch her für Unternehmungslustige

An dieser Stelle finden rührige Kulturbegeisterte jede Woche einen Tipp für Spritztouren und Exkursionen.

Zum Frühlingsbeginn gibt es viel Sehenswertes zu entdecken! Wen es zu einem Ausflug nach draußen zieht, dem sei ein Besuch der Hammaburg empfohlen. Wussten Sie, dass es sich hierbei um die frühmittelalterliche Keimzelle der späteren Hansestadt Hamburg handelt? Erfahren Sie mehr in unserem Kulturführer „50 weitere archäologische Stätten in Deutschland – die man kennen sollte“.

Die Hammaburg als Modell im heutigen Stadtbild © Archäolgisches Museum Hamburg