Fr, 02.12.2016

Bildung und Begegnung

Orte und Zeugnisse geistiger Bildung

Religion ist eine wichtige Säule für Bildung, Gelehrsamkeit und Kultur, auch in modernen Gesellschaften.
In diesem Sinne ist Martin Luther wohl der bekannteste Vertreter für die Vermittlung religiösen Wissens an breite Bevölkerungsschichten. Der Augustiner-Mönch übersetzte in Schutzhaft auf der Wartburg in kürzester Zeit die Bibel in deutsche Sprache. „Luthers Meisterwerk“ steht also am Beginn der Ausbildung einer modernen Wissensgesellschaft.

Pressestimmen

\"Wer verstehen will, warum sie (die Bibelübersetzung) so wichtig war, wird hier fündig.\" (P.M. History 12/2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Eine religiöse Gemeinschaft war es auch, die die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt Mainz grundlegend mitprägte. Die jüdische Gemeinde des Mittelalters bot in ihrer Mainzer Synagoge nicht nur einen Ort für religiösen Glauben. Sie war zudem eine Pflegestätte für Gelehrsamkeit und geistige Ausbildung. „Leuchte des Exils“ versammelt Zeugnisse jüdischen Lebens in Mainz.

Pressestimmen

\"Von frühen Pogromen bis zum heutigen Alltag\" AZ, 24.11.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Wie symbolisch heilige Stätten über Jahrtausende für verschiedenste Kulturen und Religionen sein konnten, zeigt beispielhaft „Die große Moschee von Damaskus“. Als römischer Tempel einst heidnische Kultstätte, als Kirche einst christliches Gotteshaus und schließlich heute als Moschee islamisches Glaubenszentrum, ist dieses Monument über viele Jahrtausende stets ein Ort der Begegnung verschiedener Menschen gewesen.

Pressestimmen

\"Es würde den Umfang einer Buchbesprechung um ein Vielfaches sprengen, die Fülle an historischen, architektonischen, künstlerischen, städteplanerischen, technischen, ästhetischen Details dieser umfangreichen Dokumentation wiedergeben zu wollen.\" (Fritz Edlinger in International 3/2016)

Di, 22.11.2016

Zeit zum Schenken

Ist auch die schönste Zeit zum Lesen!

Damit die Zeit im Advent, mit den Vorbereitungen auf Weihnachten, der Suche nach Geschenken und den Dingen, die dringend noch zu Ende gebracht werden sollen, auch noch Freude bereitet, geben wir hier ein paar Tipps. Denn „Wer Freude schenkt, macht zwei Leben reicher“ (Frida Romay).

Am Golf von Neapel in „Baiae – Stadt der hundert Genüsse, Herberge aller Laster“ setzte schon die römische High Society ihre Feste in Szene. Gäste und Gastgeber speisten in edlem Ambiente und keine Köstlichkeit war da zu exotisch. Auch die FAZ lobt: „Ein glitzernder Edelstein […] der Buchproduktion“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Im Übrigen war die römische Gesellschaft der unsrigen verblüffend ähnlich. Das riesige Römische Reich war ein buntes Völkergemisch mit einer Vielzahl von Religionen. Auch dieses multiethnische Imperium stand vor Herausforderungen wie Identität und Toleranz, Migration und Integration. „Wahre Römer“ zeigt, wie man damals mit diesen hochaktuellen Themen umging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Um sein Wissen über römische Alltagsgegenstände zu vertiefen, die sich in den Museen reichlich finden, sei ebenso „Gebrannte Erde“ und „Geformt mit göttlichem Atem – Römisches Glas“ empfohlen.


Der Bildband „Durch die Wüste Taklamakan“ schließlich entführt den Leser mit atemberaubenden Fotografien in eine Geografie extremer Gegensätze. Dorthin, wo Geschichte definitiv lebt!

Mo, 21.11.2016

Gräfin inmitten von Politik und katholischer Kirche

Briefe einer Gräfin aus einer Zeit voller Umbrüche

Ida Gräfin Hahn-Hahn stach als eine der meist gelesenen Schriftstellerinnen aus der adligen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts heraus. So wie ihre Person wurden folglich auch ihre Schriften von der gebildeten Gesellschaft diskutiert. Bemerkenswert ist ihr Briefwechsel mit den gekrönten Häuptern Europas. Er gibt Einblick in die dramatischen politischen Umbrüche der Zeit: In dieser Korrespondenz schlägt sich deutsche sowie europäische Geschichte zwischen Revolution, Gründung des deutschen Kaiserreiches und Kulturkampf nieder. Der dritte Band der Edition von Schriften und Briefen, herausgegeben von Helmut Hinkel, „Ida Gräfin Hahn-Hahn. Königliche Post“ ist jetzt erhältlich!

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Mi, 16.11.2016

Judentum am Rhein: 1.000 Jahre Geschichte

Mainz, Speyer und Worms – die drei SchUM-Städte und ihre Bedeutung für das Judentum

Seit dem 9. Jh. hatte das Judentum einen herausragenden Stellenwert für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung in den Städten Mainz, Speyer und Worms. Grund genug für die jüdischen Gemeinden in den drei mittelrheinischen Städten, sich im Mittelalter zum Verbund der SchUM-Städte zusammenzuschließen.

Deren prägende Rolle in Kultur, Religion und Rechtsprechung für die gesamte mittel- und osteuropäische jüdische Diaspora war Anlass zu einem jüngst gestellten Antrag zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes.

Die Zeugnisse jüdischen Lebens in allen drei SchUM-Städten werden nun beginnend mit dem Band „Leuchte des Exils“ zu Mainz und Bingen vorgestellt.

Pressestimmen

\"Von frühen Pogromen bis zum heutigen Alltag\" AZ, 24.11.2016

Fr, 11.11.2016

Empfehlungen der Presse

Ob prachtvoller Bildband, reich bebilderte Kataloge oder sinnenfreudige Sachbücher – diese Geschenk-Bände sind der Presse Empfehlungen wert

Zur nahenden Weihnachtszeit kommen derlei Empfehlungen als Geschenkidee gerade recht. Schöne Aufnahmen, humorvolle Seitenblicke und köstliche Leseproben sind Anregung zu einem geeigneten Buch-Präsent.

Die schönsten Brücken der Welt aus 24 Städten

Pressestimmen

\"Das reicht von Roms Engelsbrücke über New Yorks Brooklyn Bridge bis zur Rialtobrücke in Venedig.\" (Hörzu, Heft 43, 2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Unsere Verkaufsschlager in diesem Jahr

Pressestimmen

\"\'Das Publikum soll lachen\' , so Anke Doepner, Geschäftsführerin von interDuck. Das wird es bestimmt.\" (Jan Millenet am 11.09.2015 in der RNZ)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressestimmen

\"… zeichnet ein beeindruckendes und anschauliches Bild des untergegangenen, aber niemals vergessenen Volks der Etrusker.\" (Der Niederrhein, Oktober 2015, 82. Jahrgang Heft 4)

\"[...] reich ausgestattete(r) Katalog [...]\" Tilmann Spreckelsen am 16.07.2015 in der FAZ.

 

 

 

 

 

 

 
Die Liebe und der Wein – was ist ihnen gemein?

Pressestimmen

„Bietet einen nie dagewesenen, umfassenden Überblick über die römische Auffassung von Liebe“ Das Italien Magazin, 1/2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressestimmen

\"Das Buch bietet einen sehr interessanten Lesestoff und zwar nicht nur für Profis, sondern ebenfalls für Weininteressierte und ist daher sehr zu empfehlen.\" (Gerhard Stumm, Gesellschaft für Geschichte des Weins, März 2016)

\"[...] eine perspektivisch breite Themenplatte.\" (Börsenblatt Spezial Essen, Trinken & Geniessen, Heft 44, 183. Jahrgang, am 03.11.2016

Fr, 11.11.2016

Die Zeit der Narren!

Fastnacht, Fasching, Karneval – Die Narren sind wieder los

Es ist der 11.11. und die fünfte Jahreszeit beginnt nicht nur für Narren. Wir sind mit unserem Fastnachts-Buch „Fastnacht am Rhein“ vom Vizepräsidenten im Bund Deutscher Karneval Peter Krawietz auch dabei. DAS Nachschlagewerk für alle, die sich einen umfassenden Überblick zu Kultur und Geschichte des alten Brauchtums der Fastnacht verschaffen möchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Do, 03.11.2016

Innere Sicherheit

Sicherheit ist eine Frage der Wahrnehmung

In den letzten zehn Jahren erhöhte sich in Deutschland die Furcht vor einem Verbrechen von 33% auf 51%. Das gestiegene Gefühl der Unsicherheit ist dennoch nicht durch Zahlen von Gewaltverbrechen zu belegen. Innere Sicherheit ist und war eine Frage der Wahrnehmung sowie ein Phänomen der historischen Situation – so auch im Römischen Reich. Der römische Begriff der „Sicherheit“ war zudem ein anderer als heute. Securitas meinte die Stabilität des politischen und sozialen Systems, nicht die reale Sicherheit des öffentlichen Raums. Ernst Künzl schildert in „Achtung Lebensgefahr“ Mechanismen zum Schutz des Bürgers in einem der größten Weltreiche der Antike.

Mi, 02.11.2016

Troia und das Reich der Hethiter waren zerstört

Was in der politischen Nachfolge der Hethiter im Raum Kleinasiens geschah

Es waren die Könige der luwischen Staaten, die in der bewussten Nachfolge der Hethiter die Geschicke Südwestkleinasiens vom 12. bis 8./7.Jh. v. Chr. letztlich bestimmten. Und schließlich verteidigten sie die Region gegen das mit mächtigen Schritten heraufziehende Großreich Assyrien.

In „Das Ende, das ein Anfang war“ von Horst Ehringhaus künden gewaltige Felsreliefs und –inschriften von politischen und militärischen Großtaten oder enthalten dynastische sowie geografische Mitteilungen. Die Geschichte Kleinasiens in dem halben Jahrtausend zwischen zwei Großreichen.