Javagold

Pracht und Schönheit Indonesiens

Alfried Wieczorek, Wilfried Rosendahl




Meisterwerke der Goldschmiedekunst

Java - tiefe Regenwälder, gefährliche Vulkane, geheimnisvolle Tempel. Von Menschen seit Jahrmillionen bewohnt, war die indonesische Inselwelt auch 1000 Jahre lang Heimat mächtiger hinduistischer und buddhistischer Königreiche. In dieser faszinierenden Kultur entstanden einzigartige Objekte unvergleichlicher Schönheit aus dem Material, welches die Menschheit seit Jahrtausenden in den Bann zieht: Gold.


Das vorliegende Werk „Javagold" legt ein faszinierendes Kaleidoskop der hinduistischen und buddhistischen Handwerkskunst des 7.–15. Jhs. vor. Zeitlos schöne Schmuck- und Kultgegenstände künden noch heute von atemberaubender Pracht und hoher Kunstfertigkeit.

Der Reichtum der filigranen Objekte in Form und Verzierung sucht seinesgleichen auf der Welt. Ringe, Arm- und Halsreifen sowie beeindruckende Diademe und Anhänger haben bis heute ihren Zauber nicht verloren. Stets haben diese Kleinodien neben dekorativen auch rituelle oder soziale Funktionen erfüllt, die sich an den abwechslungsreichen Motiven ablesen lassen. Die goldenen Meisterwerke waren häufig bestimmten Gruppen, Schichten oder Lebensphasen vorbehalten. Sie erzählen von einer Gesellschaft, in der die Schönheit ritualisiert durch Goldobjekte ausgedrückt und betont wurde. Macht und religiöse Ansprüche vereinen sich mit dem Streben nach vollkommener Schönheit, die durch die hinduistisch-buddhistische Handwerkskunst ihre perfekte ästhetische Ausformung erhält.

Als Begleitband zur Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen, die sich erstmals in Deutschland den javanischen Goldobjekten widmet, spürt dieser Band den historischen und sozialen Facetten der hinduistisch-buddhistischen Periode Javas nach.


Inhaltsverzeichnis

Über den Autor

Die Herausgeber

Alfried Wieczorek ist Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen, Aufsichtsratsvorsitzender der rem gGmbH und Vorstandsvorsitzender der großen Kulturstiftungen an den rem.

Wilfried Rosendahl ist Direktor an den Reiss-Engelhorn-Museen und Direktor des dortigen Curt-Engelhorn-Zentrums für Kunst- und Kulturgeschichte sowie Honorarprofessor am Historischen Institut der Universität Mannheim.

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