Kulturoffensive kurz hinter der deutschen Grenze

So nah und trotzdem original französisch: Metz, Götterburg (lat. Divodorum Mediomatricorum) des alten Rom und berühmt-berüchtigte Gourmetstadt der Moderne, liegt weniger als eine Stunde Fahrt entfernt von der deutschen Grenze. Die gesamte Innenstadt kann „per pedes“ entdeckt werden und katapultiert den Besucher direkt in die französische Lebensart hinein.
Langeweile hat hier keine Chance: Zahlreiche Feste bereichern das ganze Jahr über den Alltag in der ehemaligen römischen Hochburg. Aktuell werden im Rahmen des „L’art dans les jardins“, verschiedene Kunstwerke in der großen Anzahl von Parks ausgestellt. Zwei Orte sind ein besonderes Muss für den bildungsaffinen Besucher: Das „Musée de la Cour d’Or“ und die Kirche „Saint-Pierre-aux-Nonnains“ (Weltkulturerbe!).
[buch id=137 presse=0] Das in einem Gebäude des 14. Jhs. untergebrachte Museum zeichnet sich durch seinen labyrinthischen Aufbau aus und „Saint-Pierre-aux-Nonnains“ existiert als ältestes erhaltenes Kirchengebäude in Frankreich sogar bereits seit dem 4. Jh. n. Chr. Auffallend ist seine Fassade in typisch römischer „Opus mixtum“-Technik: ein sandsteinfarbenes Mauerwerk von roten Backsteinbändern durchzogen.
Metz war bereits für den Reisenden der Antike eine wichtige Station entlang der berühmten Via Agrippa und sie war nicht der einzige Ort, der einen Besuch wert ist. Das zeigt unser Titel „Die 40 bekanntesten archäologischen Stätten entlang der Via Agrippa in Deutschland, Luxemburg und Frankreich“.

Abbildung: Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains © Peggy und Patrick Leiverkus

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