Schmuck und andere Kostbarkeiten im antiken Rom

Sich zu schmücken, war schon zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte ein grundlegender Wunsch – gerade das alte Rom trieb dieses Bedürfnis auf die Spitze. Und musste sich nicht selten den Vorwurf des übertriebenen, ja mitunter dekadenten Luxus gefallen lassen. Doch unter Aspekten des heutigen Körperpiercing betrachtet, waren die Etrusker die ungeschlagenen Könige des sich Schmückens, wie dieser Kopf zeigt. Kein Wunder, dass etruskische Goldschmiede zu den bedeutendsten ihrer Zeit gehörten. Aus den wertvollsten Materialen, Gold und Silber, Edelsteinen und Glas, Perlen und Elfenbein wurden Schmuckstücke in allen Formen, und mit Bildern reich verziert, hergestellt. Doch waren diese Preziosen nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch praktisch: Die Fibeln (Gewandnadeln) hielten Gewänder zusammen und unterlagen dabei, wie viele andere Schmuckstücke auch, einem stetig sich wandelnden Modegeschmack. Für die Archäologie sind sie daher chronologisch gut einzuordnen und dienen so der Datierung begleitender Fundzusammenhänge. „Glanz und Alltag“ zeigt stille und stimmungsvolle Aufnahmen römischen Prunks. 
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Abb. oben: © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München (R. Kühling)
Abb. Mitte: © Saalburg-Archiv
Abb. unten: © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München (R. Kühling)

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