ALEPPO

ALEPPO



Es gibt immer ein Danach und eine Zukunft

Sie galt als die schönste, lebenswerteste und älteste Stadt Syriens – Aleppo. Der Inbegriff einer jahrtausendealten Geschichte, die sich in den Gebäuden der Altstadt und der Zitadelle über alle Zeiten erhalten hatte, scheint dem Erdboden gleichgemacht.

Doch wie ein verheißungsvolles Zeichen ragt die Festung aus rauchenden Trümmern der Altstadt hervor, auf die nicht nur die syrische Bevölkerung mit Stolz blickte, sondern der auch die Welt Bewunderung zollte und sie in den Rang des Weltkulturerbes erhob.

Die Autoren dieses Bandes blicken zurück auf das, was einmal war, sie versuchen eine behutsame politische Analyse des gegenwärtigen Zustands, suchen Auswege und machen unter denkmalpflegerischen Aspekten Vorschläge zu einem zukünftigen Umgang mit dem Erbe eines kriegsgeschundenen Volkes und einer eher hilflos zusehenden Weltengemeinschaft.

Durch die wunderschönen Bilder der Vorkriegszeit einerseits sowie die schockierenden Fotografien der Kriegszerstörungen andererseits und die daraus zu gewinnenden Erkenntnisse für eine Zeit danach möchte das Buch ein Plädoyer für die Würde einer Stadt und ihrer Menschen in einem zerrütteten Land sein.


Düppel

Düppel



Authentisch

wurde dort, wo schon vor über 800 Jahren Bauern lebten, auf etwa 8 Hektar Fläche das Leben im Hochmittelalter um 1200 rekonstruiert – Das Museumsdorf Düppel in Berlin-Zehlendorf ist in jeder Hinsicht eine echte „Entdeckung".

Häuser, Zäune, Palisaden, Brunnen und Backöfen, auf den Grundrissen ergrabener Gebäude wieder errichtet, fügen sich zu einem Bild dörflichen Lebens. Eingebettet in eine Landschaft bestimmt von Wald, Ackerbau und Tierhaltung, Bienenzucht und Gartenbau lässt in seiner Idylle beinahe vergessen, wie hart das Leben im Mittelalter war.

Doch lehrt ein Besuch beim örtlichen Schmied, der mittelalterliche Werkzeuge, Besteck und sogar ein Schwert vorführt, wie wichtig körperliche Stärke und Beharrlichkeit waren. Eine besondere Ruhe strahlen die um die Textilherstellung bemühten Brettchen- oder Webstuhl-Weberinnen aus. Dass man sich auch damals schon in der Freizeit zu vergnügen wusste, beweisen die mittelalterlichen Spiele, die zum Mitmachen einladen.

Ein Begleiter durch das Dorf zur Vorbereitung und Erklärung ist der nun vorliegende Museumsführer. Wo Mensch und Tier sich tummeln, ist das Vergnügen zu Hause und das alles ist im Herzen der Hauptstadt zu erleben.


Herausgeber
Der Förderkreis Museumsdorf Düppel e. V. wurde 1975 gegründet und betreut die museale Arbeit. Die Vorführungen an jedem Sonn- und Feiertag und die Sonderveranstaltungen werden seit 35 Jahren von den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des Fördererkreises durchgeführt. Das Museumsdorf Düppel gehört seit 1944 der Stiftung Stadtmuseum Berlin
Mehr unter www.dueppel.de

Syrien

Syrien



Nur ein Gütesiegel oder mehr?

Der Eintrag in die Liste des Welterbes der UNESCO bedeutet nicht nur die Anerkennung und Wertschätzung eines regionalen Kulturerbes durch die Weltöffentlichkeit, sondern stellt dieses auch unter den Schutz der Weltengemeinschaft. Was aber bedeutet das für das Beispiel Syrien mit seinen sechs Welterbe- Stätten und seine Bevölkerung?

Die Frage ist angesichts der weit über 150.000 Toten, unzähligen Verletzten unter der Zivilbevölkerung, der acht Millionen Flüchtlinge, des verbrannten Bodens, der beschädigten Infrastruktur und zerstörten Kulturstätten schnell beantwortet. Es bedeutet Verlust – Verlust des Lebens und der kulturellen Identität eines Volkes.

Doch auch die übrige Welt wird zu den Verlierern gehören, denn Syrien gilt als eine der geschichtsträchtigsten Regionen des Nahen Ostens. Wichtige archäologische Fundstätten belegen Menschheitsgeschichte seit über 10.000 Jahren und Siedlungskontinuität von der Steinzeit bis in die Gegenwart.

Die Autoren dieses Bandes ziehen Bilanz und führen der Weltöffentlichkeit anhand der sechs Welterbe-Stätten die Schönheit und Bedeutung der Kulturlandschaft „Syrien“ vor Augen. Gleichzeitig klären sie über den derzeitigen Stand der Zerstörungen, Plünderungen und Raubgrabungen auf. Dabei rücken auch die langfristigen, katastrophalen Folgen für die syrische Wirtschaft in den Blick, als deren wichtigste Grundlage auch der Kulturtourismus galt.

Das Buch ist Dokumentation und Apell zugleich, die Entwicklungen in Syrien nicht aus den Augen zu verlieren.

Journal

Journal
Das Museumsdorf Düppel gründet mit dem hier vorliegenden Museumsjournal eine eigene Zeitschrift mit den Schwerpunktthemen Geschichte, insbesondere zum Mittelalter, Experimentelle Archäologie sowie Landschafts- und Landwirtschaftsgeschichte.

Einige Themen aus dem Inhalt:

40 Jahre Fördererkreis des Museumsdorfes Düppel

Geschichte der Landschaft im Mittelalter

Zur nacheiszeitlichen Waldgeschichte in Brandenburg anhand von Pollenanalysen

usw.

Strategies to rebuild Aleppo

Strategies to rebuild Aleppo



Rebuilding of a destroyed city

Since the Syrian war began in 2011, Aleppo’s human and cultural heritage has been in great danger. In order to adress this, the Association of the Friends of the Old City of Aleppo, Mamoun Fansa, Carola Simon and Lena Wimmer founded the working group “Rebuilding ALEPPO*” to develop new strategies to rebuild the city.

Because the city archive was destroyed during the war, the association’s digital archive is of increasing value. The main goals of this working group are to develop the reconstruction of the Old City of Aleppo in dialogue with the new city, and to promote awareness regarding cultural heritage and identity to support the emergence of a new city, a city that unifies new and old: the future Aleppo. Today, we witness a collective opportunity to develop solutions for a city older than 5000 years. It is our responsibility to develop solutions that will penetrate the facade and last longer than a mere generation.

Wissenswege als Kulturbrücken

Wissenswege als Kulturbrücken



Weit mehr als 1001 Nächte

In einer Zeit, in der es um Wissenschaft und Kultur in Mitteleuropa nicht zum Besten stand, blühten diese rund um das arabisch-islamisch geprägte Mittelmeer auf. Zwischen dem 8. – 16. Jahrhundert entstanden Zentren der Gelehrsamkeit und des guten Geschmacks in Damaskus, Bagdad, Kairo, Tunis oder Córdoba. Ihre Geschichte und die ihrer Protagonisten werden hier geschildert.


Historiker erzählten keine Geschichten, sondern entwickelten Wege zu gesicherten Erkenntnissen, Soziologen entwarfen Staatstheorien, die noch heute von Aktualität sind, Therapeuten experimentierten mit neuen und – heute würden wir sagen – sanften Heilmethoden. Gesundheit war in den Alltag eingewoben. Musik entsprach nicht nur ästhetischem Hörempfinden, sondern wurde auch in der Therapie angewandt. Kunst wirkte beruhigend. Denn Spiritualität wurde nicht als Gegensatz zu Wissenschaftlichkeit verstanden.

Die Geschichte der Geistes- und Kulturwissenschaften, die noch nicht eindeutig von den Naturwissenschaften getrennt waren, ist ohne Kenntnis der Werke eines al-Tabaris, al-Farabis, Ibn Sinas oder Ibn Khalduns unvollständig. Albrecht Dürer waren die großen Leistungen arabischer Wissenschaftler noch gegenwärtig. Erst in den folgenden Jahrhunderten gingen sie dem europäischen Geschichtsdenken weitestgehend verloren.

Auf dem Boden griechischer, indischer, persischer und syrischer Quellen bewahrten die arabisch-islamischen Kulturwissenschaften nicht nur das Wissen der Antike, sondern leisteten einen unschätzbaren Beitrag zum universellen Erkenntnisfortschritt. Diese Zusammenhänge in einem Disziplinen übergreifenden Sinne nachzuvollziehen und für eine interessierte Leserschaft aufzubereiten, ist Anliegen dieses Buches.

Aleppo literarisch

Aleppo literarisch



„Wenn ich die Glocken und den Muezzin höre“

Über sechs Millionen Menschen leben und wohnen zurzeit außerhalb ihrer Heimatstadt Aleppo. Sie trugen Literatur, Lebensgewohnheiten, traditionelle Erzählungen sowie die spezifische Altstadtmusik auf ihrer Flucht mit sich. Um etwas davon wieder zu verorten, hält dieses Buch einiges aus dem reichen Kulturschatz der einst schönsten Stadt des Nahen Ostens fest.


„Bei Abou Nauwaz gibt’s Vanillepudding – umsonst“ lautet eine Zeile in dem Gedicht von Ivo Zanoni, das die Begeisterung eines Westlers über die Köstlichkeiten und die Gastfreundschaft in Aleppo in Worte fasst. „...Der Hausherr Julien Jalâl Eddine Weiss öffnete und begrüßte uns auf das Herzlichste.“ So schildert Wilhelm Koester den Mann, der sich wie kein anderer um die Bewahrung der traditionellen Aleppiner Musik verdient gemacht hat.

Wovon einschlägige Geschichtsbücher nicht berichten, lesen Sie hier – einen Life-Bericht zum Aufstand in Aleppo aus dem Jahr 1804/1805, aus der Feder des jungen von der Aufklärung geprägten Arztes und promovierten Naturkundlers Ulrich Jasper Seetzen. Michael Braune hält diesen unter dem Titel „Der Kampf um die Macht“ fest.

Das sind nur einige Kostbarkeiten aus einem Buch, das einen literarischen Blick auf einen Ort wirft, den die Welt dringend benötigt.

Die Altstadt von Aleppo im Wandel

Die Altstadt von Aleppo im Wandel
Die Totalzerstörung des UNESCO-Welterbes "Altstadt von Aleppo" hat neben Fassungslosigkeit auch einen Blick nach Vorne ausgelöst: Denn auf Krieg und Zerstörung sollte Wiederaufbau folgen. Mit den Möglichkeiten des Neuanfangs und architektonischem Wiederaufbaus befassen sich die Autoren des vorliegenden Bandes. Gleichzeitig gedenkt das Buch des Architekten und Stadtplaners Adli Qudsi, der federführend an den Maßnahmen zur Erlangung des Status' als Weltkulturerbe beteiligt war.

Unsere Veranstaltung „Kultur NAch 18 Uhr“…

… müssen wir leider absagen. Aus bekannten Gründen verschieben wir unsere Veranstaltung „Kultur NAch 18 Uhr“. Das Datum geben wir rechtzeitig bekannt. Wer sich mit dem Thema rund um die Altstadt von Aleppo bereits vertraut machen möchten, dem empfehlen wir unseren Titel „Die Altstadt von Aleppo im Wandel“ von Mamoun Fansa. Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen

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Die Altstadt von Aleppo

Sind Wiederaufbau und Neuanfang des UNESCO-Weltkulturerbes „Altstadt von Aleppo“ möglich? Der Krieg hat die Altstadt von Aleppo fast gänzlich zerstört, aber auch einen Blick nach vorne in der zweitgrößten Stadt Syriens ausgelöst. Wo eben noch Bomben gefallen sind, wird heute schon am Wiederaufbau und Neuanfang gedacht. Der von Mamoun Fansa herausgegebene Sammelband „Die Altstadt von Aleppo im Wandel. Einsichten – Rehabilitation – Wiederaufbau“ beschäftigt sich mit den Aktivitäten ab den 1980er Jahren zum Wiederaufbau und Erhalt der Aleppiner Altstadt, die in ihrer 5.000-jähirigen Geschichte bereits mehrfach Opfer von Zerstörungen wurde. Durch diese Rückschau werden Anregungen für ein Wiederaufbaukonzept der Aleppiner Altstadt gegeben und dabei an den 2017 verunglückten Gründer des Altstadt-Rehabilitationsprojekts, Adli Qudsi, erinnert. Eine Entdeckung sind hier erstmals veröffentlichte historische Fotografien der Jahre 1900-1918. Als weitere Lektüre zu Aleppo und Syrien empfehlen wir Ihnen folgende Titel aus unserem Programm: Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen

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Kulturelle Zeitreise mitreißend und nachdrücklich

Eine Zeitreise durch unser Programm zurück in die Zukunft Unsere Zeitreise beginnt in den unendlichen Weiten des Universums, lange bevor es Menschen gab. Werfen Sie mit Ernst Künzels „Helden am Himmel. Astralmythen und Sternbilder des Altertums“ einen Blick in den Sternenhimmel, in eine Zeit, als die Götter den Heroen befahlen, die Erde von Ungeheuern zu reinigen, damit diese wohnlich für uns Menschen werde. In den innersten Zirkel römischer Macht und damit in eine Sphäre voller tödlicher Intrigen führt Sie „Caligulas Schwager. Das bemerkenswerte Leben des Höflings Marcus Vinicius“ von Stephan Berry. Hinein in das Minenfeld der Politik – ein echter Antiken„Krimi“. Einen Zwischenstopp machen wir zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges als mit einem Kunstraub an sakralem Ort, die Odyssee eines Bildes mit brisantem Inhalt von einem der begnadetsten Künstler seiner Zeit beginnt. Sie folgen mit Wolfgang Minaty in „Grünewalds verschollenes Bild – verschwunden? Der Fall Alban wird wieder aufgerollt“ der Spur eines verschollenen Kunstwerkes. Unsere Reise endet im heutigen Aleppo, dessen faszinierendes Kulturgut allen Zerstörungen des Krieges zum Trotz in „Aleppo Literarisch. Gedichte. Geschichten. Sprüche“, herausgegeben von Mamoun Fansa, für zukünftige Generationen bewahrt wird. Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen […]

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Nünnerich-Asmus Verlag auf Leipziger Buchmesse 2018

Was Matthias Grünewald mit Kunstraub, David Macaulay, der Meister der Grafik-Novelle, mit Irrtümern der Archäologie zu tun haben, verraten unsere Neuerscheinungen zur Leipziger Buchmesse 2018 in Halle 3, Stand E302. Pünktlich zum Start der Leipziger Buchmesse 2018 präsentieren wir aus unserem druckfrischen Verlagsprogramm Geheimnisvolles mit „Motel der Mysterien“ (David Macaulay) und „Grünewalds verschollenes Bild – Untergegangen?“ (Wolfgang Minaty), Ungewöhnliches aus der römischen Antike mit „Caligulas Schwager – Das bemerkenswerte Leben des Höflings Marcus Vinicius“ (Stephan Berry) und aus den unendlichen Weiten der griechischen Mythologie mit „Helden am Himmel – Astralmythen und Sternbilder des Altertums“ (Ernst Künzl). Der Band „Die 30 bekanntesten archäologischen Stätten am Gardasee und in seinem Umland“ (Andreas Stinsky) macht Lust auf Reisen, während „Aleppo literarisch – Gedichte. Geschichten. Sprüche“ (Mamoun Fansa) an das Überdauern des reichen Literaturerbes in Syrien erinnert. Wie jedes Jahr gilt: Vorbeikommen lohnt sich ganz bestimmt! Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen

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„Aleppo, du bist bereits Erinnerung…“

Literarische Einblicke, Gedichte und Geschichten aus Aleppo Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellenÜber sechs Millionen Menschen leben und wohnen zurzeit außerhalb ihrer Heimatstadt Aleppo. – Sie trugen Literatur, Lebensgewohnheiten, traditionelle Erzählungen sowie die spezifische Altstadtmusik auf ihrer Flucht mit sich. Um etwas davon wieder zu verorten, hält der Band „Aleppo literarisch. Gedichte. Geschichten. Sprüche.“, herausgegeben von Mamoun Fansa, einiges aus dem reichen Kulturschatz der einst schönsten Stadt des Nahen Ostens fest. Kostbarkeiten aus einem Buch, das einen literarischen Blick auf einen Ort wirft, den die Welt so dringend benötigt.

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Europa und der Orient – gemeinsames Wissenserbe

Das Wissenserbe der arabisch-islamischen Welt ist mehr als nur die Erzählungen aus 1001 Nacht Die Bewahrung antiker Geistes-, Kultur- und Naturwissenschaften sowie deren Weiterentwicklung gehört zum großen Wissenserbe des Islam. Europa ist in der Nachfolge noch heute Erbe dieses großen Vermächtnisses und damit gefordert im Wissensaustausch zwischen beiden Kultur- und Lebenswelten. Mamoun Fansa und Detlev Quintern legen mit ihrem soeben erschienenen Werk  „Wissenswege als Kulturbrücken – Wissenschaften im Islam (8.-16. Jahrhundert)“ einen Grundstein für die dauerhafte Verständigung zwischen beiden Kulturwelten und religiösen Sphären durch den Austausch auf dem Wege der Wissenschaften: Geistes- und Kulturwissenschaften, Musik und Kunst, Technik und Medizin, Physik und Chemie. Hier wird das eher verbindende denn trennende zwischen der europäischen und der islamisch-arabischen Kultur deutlich. Mehr zum Titel finden Sie hierJetzt online bestellen                         Der griechische Philosoph Aristoteles war für die arabische Wissenschaft von großer Bedeutung. Hier eine Seite aus dem Manuskript von Ibn Buhtishu aus dem 13. Jh. © British Library, aus Ex Oriente lux?, S. 28

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Für mehr Wissenstransfer !

Wissenstransfer zwischen der arabisch-islamischen und der europäischen Kultur ist heute wichtiger denn je Nur eine neue Sachlichkeit basierend auf dem Wissenstransfer und Dialog zwischen beiden Kulturkreisen, dem Orient und dem Okzident, wie er viele Jahrhunderte bestanden hat, hilft, Fragen zu beantworten, wie: Gehört der Islam zu Deutschland? Warum spricht man von einer „Islamisierung des Abendlandes“? Bedeutet das Zusammenleben mit ‚Fremden‘ eine Herausforderung für die eigene Kultur? Mamoun Fansa und Detlev Quintern legen mit ihrem Werk „Wissenswege als Kulturbrücken – Wissenschaften im Islam (8.-16. Jahrhundert)“ einen Grundstein für die dauerhafte Verständigung zwischen beiden Kulturwelten und religiösen Sphären durch den Austausch auf dem Wege der Wissenschaften: Geistes- und Kulturwissenschaften, Musik und Kunst, Technik und Medizin, Physik und Chemie. Hier wird das eher verbindende denn trennende zwischen der europäischen und der islamisch-arabischen Kultur deutlich.   Abb. links: Christen und Muslime spielen gemeinsam Schach. Das spanische Schachzabelbuch des Königs Alfons des Weisen (1283).© Biblioteca del Real Monasterio San Lorenzo de El Escorial, aus Ex Oriente Lux?, S. 292. Abb. rechts: Darstellung des Auges nach Hunayn ibn Ishaq, 9. Jh. © Universitätsbibliothek Leiden, aus Ex Oriente Lux?, S. 259. Epochen aus der langen Geschichte des Nahen Ostens in weiteren Titeln unseres Programms. Mehr zum Titel […]

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Unsere Autoren

        Akili, Talal, Architekt spezialisiert auf arabisch-islamische Architektur, ist Professor der Universität von Damaskus in der Fakultät der Architektur und Direktor von ARCOD – Architectural Research Of Old Damaskus. Außerdem ist er Gastprofessor an vielen arabischen und europäischen Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen. Er ist Autor von mehreren wissenschaftlichen Arbeiten über arabisch-islamische Architektur und Stadtplanung, die in Arabisch, Deutsch und Englisch publiziert wurden.   Amrhein, Carsten hat Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und griechische Philologie in Frankfurt/Main und Mainz studiert. Seit 2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Römerkastell Saalburg, seit 2013 Museumsleiter.   Bath, Matthias von 1976 bis 1979 in der DDR als Fluchthelfer inhaftiert, ab 1979 Studium der Rechtswissenschaft und Geschichte an der Freien Universität Berlin, seit 1988 im Justizdienst des Landes Berlin tätig, 1989 Promotion, von 1992 bis 2000 als Staatsanwalt Mitwirkung an der juristischen Aufarbeitung des DDR-Unrechts. Wissenschaftliche und journalistische Veröffentlichungen seit 1985. Baumer, Christoph studierte Psychologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Zürich, wo er 1981 promoviert wurde. Seit den 1990er-Jahren widmet er sich der Erforschung Asiatischer Kulturen und gründete 2004 die Society for the Exploration of EurAsia. Er verfasste eine Vielzahl von Büchern, schrieb Fach- und Katalogbeiträge, war Berater für TV-Dokumentationen und lehrte an internationalen Universitäten, […]

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