Die Große Mainzer Jupitersäule – Pressevorstellung mit Innenminister

Der neue Band “Die Große Mainzer Jupitersäule” begleitet die Restaurierung des für das Wohl des Kaisers Neros errichteten Monuments und erzählt von der Geschichte der Säule und der Historie der Stadt Mainz im 1. Jahrhundert n. Chr.

Als ein besonderes Schätzchen hat Roger Lewentz, Minister des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, die Große Mainzer Jupitersäule bei der Pressevorstellung am 31. Mai 2022 bezeichnet. Zahlreiche Besucher fanden sich im Mainzer Landesmuseum ein, um dort mehr über das Projekt und das einzigartige Kunstwerk der Römerzeit zu erfahren. Die Jupitersäule sei ein Symbol für das römische Mainz wie überhaupt “Rheinland-Pfalz […] das römischste aller Bundesländer” (Grußwort, S. 6) sei. Nicht nur die Jupitersäule und das mit ihr verbundene umfangreiche Restaurierungs- und Untersuchungsprojekt wurden von Roger Lewentz umfassend gewürdigt, sondern auch das Landesmuseum Mainz, das ein Aushängeschild für die Kultur in Rheinland-Pfalz sei.

Neben dem Innenminister hat auch einer der Restauratoren und Autoren, Matthias Steyer, einen kurzen Vortrag gehalten. Er berichtete von dem Restaurierungsprozess und den Chancen, die dieser den Wissenschaftlern bot. So konnten erstmals mittels modernster Technologien wie der Computertomographie Erkenntnisse über das Innenleben der Säule gewonnen werden. Ihre erste Beschädigung erfuhr die Säule nach dem Tod Neros, es folgte das Herausmeißeln des Kaisernamens und irgendwann später die Zerschlagung der Säule in über 2.000 Einzelteile. Die Gründe hierfür sind unbekannt. Die einst über neun Meter hohe Säule blieb über Jahrhunderte hinweg verschollen und wurde schließlich 1905 wiederentdeckt und zusammengesetzt. Schon ein Jahr nach ihrer Wiederentdeckung konnten die Säule und ihr beeindruckendes Bildprogramm im Museum bestaunt werden.

Das Buch ermöglicht einem breitem Publikum eine archäologische und historische Einordnung der Säule und ihrer Bedeutung, denn die Große Mainzer Jupitersäule war das Vorbild für alle weiteren Jupitersäulen des 2. und 3. Jahrhunderts n. Chr. in den beiden germanischen Provinzen und der angrenzenden östlichen Gallia Belgica. Herausgegeben wurde der Band durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Mainz.

Verlegerin Dr. Annette Nünnerich-Asmus, Direktorin des Landesmuseums Mainz Dr. Birgit Heide, Innenminister Roger Lewentz, Autor und Restaurator Dipl. Rest. Matthias Steyer und die Initiatorin und Leiterin des Projekts für die GDKE Landesmuseum Mainz Dr. Ellen Riemer (v. l. n. r.)

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