Gleich zwei Ausstellungen greifen aktuell das Thema Einwanderung in Deutschland auf

Aus aktuellem Anlass möchten wir einmal an unser Buch “Immer Bunter. Einwanderungsland Deutschland” erinnern.

Das “Archiv der Flucht” im Haus der Kulturen der Welt in Berlin erzählt Geschichten von Migration und will so an die Schicksale von Einwanderungsfamilien erinnern. Bis zum 30 Januar 2022 sind im HKW 41 dokumentarische Filminterviews mit Menschen, die in den vergangenen 70 Jahren in Deutschland eingewandert sind, zu sehen.

Die Fotoausstellung “Wir leben hier“, die im Ruhr Museum Essen Fotografien des Fotojournalisten und Fotografen Ergun Çağatay zeigt, beleuchtet das Leben türkischer Einwanderungsfamilien in der Republik zu Beginn der 90er-Jahre. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31.Oktober 2021.

Der Band “Immer bunter” schildert in reich bebilderten Beiträgen renommierter Zeithistoriker*innen und Journalist*innen die unterschiedlichen Phasen der Zuwanderung und ihre vielfältigen Auswirkungen. Auch aktuelle Themen wie Asylrecht und Flüchtlingsaufnahme sowie die Rolle des Islams in Deutschland werden behandelt.
Interviews zu herausragenden Objekten, wie einem alten Ford Transit, der als „Türkenkutsche“ zwischen Deutschland und Anatolien unterwegs war, oder einem Kunstwerk, aus Treibgut von zerschellten Flüchtlingsschiffen vor Lampedusa geschaffen, unterstreichen die Brisanz des Themas.
Inwiefern hat die grenzüberschreitende Migration Deutschland wirtschaftlich, gesellschaftlich, kulturell und
politisch verändert. Wieweit hat die Vielfalt der Kulturen unser Land bereichert? Das sind die Fragen, die unser Zeitgeschehen bestimmen und auf die dieses Buch einen Blick aus verschiedenen Perspektven wirft.

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