Begeisternde Vorstellung des Buchs mit vielen Teilnehmern in einer der präsentierten Villen, der Villa Bonn, dem heutigen Rathaus Kronberg

Mit “Villen und Landhäuser im Vordertaunus” hat sich Johannes Martin Müller auf die Spuren von Kaiserin Friedrich begeben. Vorgestellt wurde sein Buch am 3. Februar im Rathaus Kronberg. Neben zahlreichen Pressevertretern waren die Herausgeber des Buchs, der Landrat des Hochtaunuskreises, Ulrich Krebs, und die Bürgermeister der Städte Kronberg und Königstein, Christoph König und Leonhard Helm, anwesend. Rund um den Tisch des Sitzungssaals des Kronberger Rathauses wurde über das Buch, seine Entstehung und seine Bedeutung für die Region gesprochen.

Von Bürgermeister Helm wurde es als eine spannende Lektüre mit akademischen Anspruch bezeichnet und Landrat Krebs hob hervor, dass neben den bekannten Villen auch solche betrachtet würden, die sonst nicht so stark in der Öffentlichkeit stünden. Die ersten inzwischen vorhandenen Pressestimmen zeigen, Johannes Martin Müller hat mit “Villen und Landhäuser im Vordertaunus” ein Buch geschrieben, das Begeisterung hervorruft. So schreibt Boris Schöppner am 05.02.2022 in der Taunus-Zeitung:

Das 320 Seiten starke, im Nünnerich-Asmus Verlag erschienene Buch mit mehr als hundert Abbildungen und einem 70-seitigen Quellenverzeichnis hat das Zeug zu einem Standardwerk, ist es doch sowohl wissenschaftlich fundiert als auch eine spannende Lektüre für all jene, die sich mit den Bauten der wilhelminischen Zeit, der Sozialstruktur und der historischen Entwicklung befassen wollen. Ins Auge springt der interdisziplinäre Ansatz, der dem Buch zugrunde liegt.

Boris Schöppner, Taunus-Zeitung, 05.02.2022.

Neben den Betrachtungen zu den verschiedenen Villen schafft es das Werk auch, mit seinen Methoden zu überraschen:

Die vom Kronberger Apotheker Dr. Julius Neubronner erfundene Brieftaubenfotografie ist schon ein Kuriosum an sich. Dass Autor Johannes Martin Müller diese „Luftbilder“ heranzieht, um Größe und Struktur alter Villengrundstücke zu analysieren, ist ein Geniestreich

Boris Schöppner, Taunus-Zeitung, 05.02.2022.

Neben Boris Schöppner verweist auch Petra Pfeifer im Online-Magazin “Unser Taunus” auf das zum Teil bisher unveröffentlichte Quellenmaterial, dass Herr Müller aus den Archiven unter anderem der Städte Kronberg und Königstein herangezogen hat. Der Autor selbst empfiehlt jedem einen Archivbesuch aufgrund der Schätze, die dort lagern. Pfeifer geht in diesem Zuge auf das Bild einer Taube im Buch ein, die mit für die Entstehung beeindruckender Bilder verantwortlich ist:

Hierzu hatte dieser [Dr. Julius Neubronner] einst den Federtieren eigens für sie angefertigte Kameras um den Hals gehängt und sie dann unter anderem über Villengrundstücke fliegen lassen. Eine Betätigung, die offensichtlich so manche Taube ziemlich stolz machte, wie ein im Buch abgelichtetes Bild zeigt.

Petra Pfeifer: Unser-Taunus.de, 09.02.2022.

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