Förderpreis zum Saalburgpreis für Johannes Martin Müller

Für seine Arbeit “Villen und Landhäuser im Vordertaunus” wurde unser Autor am 5. August mit dem Förderpreis zum Saalburgpreis ausgezeichnet

Vor Vertretern aus Politik, Kultur und Wissenschaft, zu denen auch die Bundeministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger gehörte, wurden am Freitagabend der Saalburgpreis an Dr. Stefan Ruppert und der Förderpreis zum Saalburgpreis an Johannes Martin Müller verliehen.

Mit dem Saalburgpreis zeichnet der Hochtaunuskreis hervorragende kulturelle Leistungen auf dem Gebiet der Geschichte und Heimatpflege aus. Der Preis wird seit 1992 jährlich vergeben und würdigt herausragendes Engagement in diesem Bereich. Zugleich soll er das Interesse für regionale Geschichte und Heimatkunde stärken. Seit 1995 gibt es zusätzlich einen Förderpreis zum Saalburgpreis, mit dem besonders vielversprechende Einzelprojekte ausgezeichnet werden.

Die Laudatio auf Johannes Martin Müller wurde durch Dr. Alexandra König, die Stadtarchivarin Königsteins im Taunus gehalten. Müller selbst betonte bei der Pressekonferenz zur Buchvorstellung im Februar, welche besondere Bedeutung die Stadtarchive für seine Arbeit gehabt hätten. In Königs Rede zeigte sich, wodurch sich die Arbeit Müllers auszeichnet:

Müller beantworte mit seiner Arbeit und seinem prächtig illustrierten Buch viele Fragen über das gesellschaftliche Leben in diesen Villen und Landhäusern, so König. Die Arbeit zeichne sich durch Akribie und den Ansatz aus, die Kulturlandschaft und ihre Prägung durch den Villenbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts als Ganzes zu analysieren.

Frankfurter Rundschau, 8. August 2022

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